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Reisen in den Philippinen

Note 6 — VIERZEHNTES KAPITEL

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Nach der Reisernte werden Büffel, Pferde und Rinder auf die Felder gelassen. Während des Reisbaues bleiben sie in den Gogonales, Rohrsteppen, die namentlich dort entstehn, wo für den Bau von Bergreis gelichtete Stellen wieder verlassen werden. Gogo ist der Name eines 7 bis 8′ hohen Rohres (Saccharum sp.). Transport findet dann fast nicht statt, weil während der Regenzeit die Wege nicht benutzbar sind und das Vieh nichts zu fressen fände. Der Indier füttert sein Vieh nicht; er lässt es verhungern, wenn es sich nicht selbst erhalten kann. In der nassen Jahreszeit kommt es nicht selten vor, dass ein Büffel, während er den Karren zieht, vor Hunger zusammenstürzt. Ein Büffel kostet 7–10 Dollars, ein Pferd 10–20, eine Kuh 6–8. Sehr schöne Pferde bezahlt man mit 30–50 Dollars, ausnahmsweise sogar bis 80 Dollar, doch werden die hiesigen Pferde in Manila nicht geschätzt, weil sie nicht aushalten; das schlechte Wasser, das schlechte Heu und die grössere Hitze daselbst, richten sie schnell zu Grunde, sonst würde es vortheilhaft sein, Pferde in der guten Jahreszeit nach Manila zu verschiffen, wo sie etwa das Doppelte kosten. Nach Morga (f. 130) gab es weder Pferde noch Esel auf der Insel, bis die Spanier sie aus China und Neu-Spanien einführten.6 Erstere waren klein und bösartig; auch aus Japan wurden Pferde bezogen, »nicht schnell aber stark mit grossen Köpfen und dicker Mähne, wie Friesen aussehend«.7 Die Pferde vermehrten sich schnell, die im Lande geborenen, meist von gekreuzter Rasse, schlugen gut ein.

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