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Reisen in den Philippinen

Note 3 — VIERZEHNTES KAPITEL

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Auf vier Topones (1 Topon = 1 Loan) pflanzt man 1 Ganta und erntet 100 Manojos (Bündel), die je ½ Ganta Reis geben, also das fünfzigste Korn. Man darf die alte Ganta von Naga wohl = 1½ Gantas setzen, dann berechnet sich der Ertrag auf 75 Cabanes per Quiñon, etwa 9¾ Scheffel per Morgen, ungefähr soviel wie in Preussen.3 In Büchern werden gewöhnlich 250 Cabanes als Ertrag eines Quiñon angegeben, als Durchschnitt wohl eine Uebertreibung. Die Ergiebigkeit der Felder ist allerdings eine sehr verschiedene, aber wenn man erwägt, dass die Aecker in den Philippinen nie gedüngt werden, sondern zur Erhaltung ihrer Fruchtbarkeit ausschliesslich auf den durch die Ueberfluthungen aus den Bergen ihnen zugeführten Schlamm angewiesen sind, so mögen obige Zahlen dem wirklichen Durchschnitt wohl eher entsprechen. In Java beträgt in vielen Provinzen die Ernte nur 50 Cabanes per Quiñon, in manchen freilich das Dreifache4; in China bei sorgfältigster Kultur und reichlicher Düngung 180 Cabanes.5 Ausser Reis wird Camote (süsse Kartoffel, Convolvulus batatas) gebaut, die wie Unkraut wuchert, ja sie wird zuweilen sogar angepflanzt, um auf dem zum Kaffee-, Cacao- oder Abacábau bestimmten Boden das Unkraut zu vertilgen. Sie breitet sich zu einem dichten Teppich aus, und ist, da die Ausläufer Wurzel schlagen und Knollen bilden, eine fast unversiegbare Vorrathskammer für den Besitzer, der das ganze Jahr hindurch seinen Bedarf dem Felde entnehmen kann. Auch Gabi (Caladium), Ubi (Dioscorea), Mais und zwei Arum-Arten sind Gegenstände des Feldbaus.

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