Note 1 — VIERZEHNTES KAPITEL
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Die Bicol sind auf das in Rede stehende Gebiet und einige kleine unmittelbar davor liegende Inseln beschränkt. Ueber ihre Herkunft geben die umfangreichen, inhaltlosen Geschichten spanischer Mönche keinen Aufschluss. Morga hält sie für Eingeborene der Insel, dagegen sei durch Ueberlieferung bekannt, dass die Bewohner von Manila und Umgebung von vor Zeiten dort eingewanderten Malayen und Bewohnern anderer Inseln und ferner Provinzen abstammen.1 So wie ihre Sprache zwischen der der Tagalen und Bisayer mitten innen steht, so scheinen die Bicols selbst auch in ihren Fähigkeiten und Sitten einen Uebergang zwischen beiden zu bilden, den Tagalen körperlich wie geistig im Allgemeinen nachzustehn, den Bewohnern der östlichen Bisaya-Inseln überlegen zu sein. Bicol wird nur in beiden Camarínes und Albáy auf Luzon, und auf den Inseln Masbáte, Burías, Ticáo, Catanduánes und den kleinen benachbarten Eilanden gesprochen. Am reinsten sprechen es die Bewohner des Vulkanes Ysaróg und seiner unmittelbaren Umgebung. Von dort gen Westen nimmt die Bicolsprache immer mehr tagalisch, nach Osten hin bisaya auf, und geht allmälig, wohl noch ehe sie die Grenzen ihres ethnographischen Gebietes erreicht, in diese beiden Nachbarsprachen über. Es dürfte zweckmässig sein, die hervorragendsten Züge in der Lebensweise der Bicolindier, deren Mehrzahl sie mit den Tagalen und Bisayern gemein haben, hier an einander zu reihen.