Note 7 — SIEBENTES KAPITEL
Reading edition
Pigafetta sagt (S. 55), dass man, um den Kokoswein zu gewinnen, den Wipfel der Palme bis auf das Mark (den Trieb), durchbohrte und den aus der Wunde quellenden Saft auffing. Nach Regnaud (Hist. nat. du cocotier p. 120) befolgen die Neger von St. Thomas noch heut ein ähnliches Verfahren, das dem Baum sehr schädlich ist und ein weniger gutes Produkt liefern soll.
Hernandez, I, 344, beschreibt ein eigenthümliches Verfahren, um aus der Sacsac-Palme, deren kurze Charakteristik so ziemlich auf Arenga saccharifera zu passen scheint, Wein, Honig und Sago zu gewinnen. Sie wird dicht an der Blattkrone gekappt, der Stamm, jedoch nur so weit er zart ist, ausgehöhlt, in der Vertiefung sammelt sich der süsse Saft. Ist aller Saft abgezapft, so lässt man den Baum vertrocknen, zerschneidet ihn dann in dünne Stücke, die an der Sonne gedörrt zu Mehl zerrieben werden. ↑