Note 2 — SIEBENTES KAPITEL
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Der Pasig bildet einen natürlichen, etwa 6 Leguas langen Kanal zwischen der Bay von Manila und der Laguna de Bay, einem Süsswassersee von 35 Leguas Umfang, den drei der fruchtbarsten Provinzen, Manila, Laguna, Cavite, umgrenzen. Früher sollen grosse Lastschiffe bis an den Rand des Sees gefahren sein2, jetzt wird es durch Sandbänke verhindert; bei den Barren von Napíndan und Tagúíg gerathen selbst sehr flache Boote auf den Grund.3 Würden die Barren fortgeräumt und die Manila mit Binondo verbindende steinere Brücke in eine Drehbrücke verwandelt oder durch einen Kanal umgangen, so könnten Küstenfahrer die Erzeugnisse der Lagunenprovinzen am Rande der Felder, auf denen sie wachsen, einnehmen. Der Verkehr würde sehr gewinnen, der Wasserspiegel sinken, die Untiefen des Seerandes zu fruchtbaren Reis- und Zuckerfeldern werden. Ein solcher Plan war vor mehr als 30 Jahren in Madrid gebilligt worden, ist aber nicht zur Ausführung gekommen. Die Versandung des Flusses wird im Gegentheil durch zahlreiche Fischreusen befördert, deren Anlage sonderbarer Weise gerade die Marine-Verwaltung begünstigt, da sie eine kleine Abgabe davon erhebt.