Note 8 — SECHSUNDZWANZIGSTES KAPITEL
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1757 erwirkt der Neid der Spanier einen neuen Befehl aus Madrid zur Vertreibung der Chinesen, 1759 werden die wiederholt ergangenen Verbannungsdekrete ausgeführt. Da aber das Privatinteresse der Beamten mit dem der kreolischen Krämer nicht zusammenfällt, so »strömen die Chinesen bald wieder in unglaublicher Menge herbei« und machen bei der Invasion der Engländer (1762) gemeinschaftliche Sache mit diesen. Deshalb befiehlt Señor Anda8, »dass alle Chinesen in den philippinischen Inseln aufgehängt werden sollen, welcher Befehl sehr allgemein ausgeführt wird«.9 Die letzte grössere Chinesen-Schlächterei fand 1819 statt, als die Fremden im Verdacht standen durch Vergiftung der Brunnen die Cholera erzeugt zu haben; auch der grösste Theil der Europäer fiel damals in Manila der Volkswuth zum Opfer, die Spanier wurden meist geschont.