Note 3 — SECHSUNDZWANZIGSTES KAPITEL
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Trotzdem sind die Spanier von Anfang an bemüht, die Zahl der Chinesen auf das äusserste Maass zu beschränken; denn damals wie heut wurden letztere von den Indiern beneidet und gehasst wegen ihrer grossen Betriebsamkeit, Sparsamkeit, Schlauheit, wodurch sie schnell reich wurden; den Geistlichen waren sie ein Gräuel als verstockte Heiden »deren Umgang die Eingeborenen hinderte, Fortschritte im Christenthum zu machen«; die Regierung aber fürchtete sie wegen ihres festen Zusammenhaltens und als Angehörige des grossen Reiches, dessen bedenkliche Nähe dem kleinen Häuflein Spanier Verderben drohte.3 Zum Glück für letztere dachte die damals dem Untergange entgegeneilende Mingdynastie nicht an Eroberungen, aber selbst die bei ihrem Sturze frei werdenden bösen Mächte brachten die Kolonie in äusserste Gefahr.