Note 2 — NEUNTES KAPITEL
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Wie mir Herr Paton brieflich mittheilt, hatte man ihnen in Albay das Unternehmen als unausführbar dargestellt. Weder einem Spanier noch einem Indier sei es jemals gelungen den Gipfel zu erreichen, sie würden trotz aller Vorsichtsmaassregeln vom Sande verschüttet werden. Von einem grossen Reiterzuge begleitet, brachen sie um 5 Uhr auf und gelangten bis an den Fuss des Schlackenkegels, von wo sie in Begleitung zweier Landsleute, die aber unterwegs zurückblieben, den Berg zu erklimmen begannen. Auf halber Höhe rastend, sahen sie in häufigen Gipfelausbrüchen ausgestossene glühende Lava den Berg hinabgleiten. Mit grosser Anstrengung erreichten sie zwischen 2 und 3 Uhr den Gipfel, konnten aber wegen der schwefligen Gase nur 2 oder 3 Minuten verweilen. Beim Hinabsteigen erfrischten sie sich durch Nahrungsmittel, die ihnen Herr Muñoz entgegen gesandt, und gelangten Abends nach Albay, wo sie während der paar Tage ihres Aufenthalts als Helden gefeiert wurden, und über ihre »Conquista« ein amtliches Beglaubigungsschreiben erhielten, für welches sie mehrere Dollar zu erlegen hatten. ↑