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Reisen in den Philippinen

Note 6 — EINUNDZWANZIGSTES KAPITEL

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Die Häufigkeit der Wildschweine hatte die Einsiedler zur Erfindung einer eigenthümlichen Vorrichtung veranlasst, um selbst im Schlaf von deren Annäherung unterrichtet und im Dunkeln auf ihre Spur geleitet zu werden. Ein über tausend Fuss langes aus Bananenstreifen zusammengeknüpftes Seil schleppt in gerader Linie am Boden hin, das eine Ende ist an einer mit Wasser gefüllten, über dem Schlafplatz des Jägers aufgehängten Kokosschale befestigt. Berührt ein Schwein das Seil, so wird durch den Ruck das Wasser über den Schläfer ausgeschüttet, den das Seil, indem er es durch die Hand gleiten lässt, zu seiner Beute führt. Die Hauptbeschäftigung unserer Wirthe schien der Fischfang zu sein, der so ergiebig ist, dass die rohesten Vorrichtungen genügten. Nicht einmal ein Nachen war vorhanden, sondern nur lose zusammengefügte Bambusflösse, auf denen die Fischer, wie wir auf unserem Floss, halbfusstief einsinkend, zwischen den Krokodilen umhertrieben, die ich nie in solcher Menge und in so beträchtlicher Grösse wie in diesem See gesehn habe. Einige schwammen an der Oberfläche mit ihrem Rücken aus dem Wasser ragend langsam herum. Auffallend war die völlige Sorglosigkeit, mit welcher selbst zwei kleine Mädchen angesichts der grossen Ungethüme im Wasser wateten. Zum Glück scheinen letztere sich mit ihren reichlichen Fischrationen zu begnügen. Es sollen vier Arten Fische im See vorkommen, darunter ein Aal; wir erlangten aber nur eine.6

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