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Reisen in den Philippinen

Note 5 — EINUNDZWANZIGSTES KAPITEL

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Am Tage nach meiner Rückkehr in Buráuen fuhr mich ein gefälliger spanischer Kaufmann durch die mit Reis, Mais und Zuckerrohr bebaute fruchtbare Ebene von vulkanischem Sand nach Dúlag, das gerade westlich am Strande des stillen Meeres liegt. Die Entfernung (bei Coello 3 Leguas) beträgt wohl kaum 2 Lg. Von hier erscheint Punta Guíuan, die Südspitze Samars, wie ein von der Hauptinsel getrenntes Eiland, und weiter südlich (N. 102,4 bis 103,65 S.) als schmaler Streifen Jomonjol, die erste Insel des Archipels die Magellan (16. April 1521) erblickte. In Dúlag stiess mein voriger Begleiter zu uns, um die Reise nach dem Bitosee mitzumachen. Die Beschaffung der Beförderungsmittel und des Proviants und mehr noch die rücksichtsvolle Berathung aller Vorschläge dreier Gleichberechtigter nahm viel Zeit und Geduld in Anspruch. Schliesslich segelten wir in einem grossen Casco (Lastboot) südwärts die Küste entlang zur Mündung des Rio Mayo, der nach der Karte und den eingezogenen Nachrichten aus dem Bitosee herkommen soll. Wir fuhren in einem Nachen aufwärts, wurden aber an der ersten Hütte belehrt, dass der See nur auf grossen Umwegen durch sumpfigen Wald zu erreichen sei. Die Mehrheit beschloss umzukehren. Verschiedene durch Mangel einheitlicher Leitung herbeigeführte Abenteuer verzögerten unsere Ankunft in Abúyog bis 11 Uhr Nachts. Wir hatten unterwegs zuerst einen kleinen Nebenarm des Mayo, dann den Bitofluss zu überschreiten. Die Entfernung des letztern von Abúyog, auf Coello’s Karte zu gross angegeben, beträgt nach einer Messung des Gobernadorcillo 1400 Brazas, was wohl richtig sein mag.5

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