Note 11 — DREIZEHNTES KAPITEL
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Die Angabe im Estado geogr. muss deshalb Misstrauen erregen, weil in dem amtlichen Bericht über das grosse Erdbeben von 1641 die gleichzeitigen Ausbrüche dreier Vulkane, zweier im Süden des Archipels, einer in Nord-Luzon ausführlich geschildert werden, Camarínes aber ganz unerwähnt bleibt. Das Misstrauen wird durch den Umstand vergrössert, dass derselbe Autor (Nierembergius), dem obige Angabe über den Ausbruch von 1628 in Camarínes entlehnt ist, in einem andern Werke einen ausführlichen Bericht über das Ereigniss von 1641 giebt, ohne dabei dieser Provinz zu gedenken.11 Bei der grossen Gleichgültigkeit, mit welcher die Mönche Naturereignisse behandeln (waren doch selbst die am Fuss des Albay wohnenden Pfarrer nicht einmal über die Daten seiner letzten Ausbrüche einig), ist es nicht unwahrscheinlich, dass der Ausbruch von 1641, bei welchem in Nord-Luzon ein Berg einstürzte und ein See an die Stelle trat, im Lauf der Zeit auf den Yriga übertragen wurde.