Note 1 — DREIZEHNTES KAPITEL
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Der Bátu-See nimmt im November, zu Ende des Regenmonsun, einen viel grösseren Raum ein als in der trockenen Jahreszeit und ist dann, besonders in der SW. Ecke, weit über seine flachen Ufer getreten. Eine grosse Menge von Wasserpflanzen wächst an den seichteren Stellen, namentlich aber ist eine zierliche Alge1, nicht dicker als Pferdehaar, aber sehr verästelt und endlos durch einander fortwachsend, in so ungeheurer Fülle vorhanden, dass sie eine hinreichend starke Decke bildet, um grosse Wasservögel zu tragen. Zu hunderten gehn sie darauf spazieren und fressen kleine Fische und Garnelen, welche zwischen den Maschen dieses Netzwerkes wimmeln und ihnen bequem zur Beute fallen. Auch von den Eingeborenen werden letztere massenhaft mit gestielten Netzen aus dem Wasser geschöpft und theils frisch, theils wie alter Käse durch Fäulniss pikanter gemacht, zum Reis gegessen. Diese kleinen Krebse sind durchaus nicht auf den Bátu-See beschränkt. Im Süss- und Brackwasser des philippinischen und indischen Archipels und hinterindischen Festlandes werden sie (oder verwandte Arten) in zahllosen Mengen gefangen und bilden gesalzen, gedörrt, in Salz- oder Gewürzbrühen eingemacht, auch in Form von Pasten wichtige Nahrungsmittel oder Kondimente. Sie fehlen auf keinem Markte und sind Gegenstand nicht unbedeutender Ausfuhr nach China.2 Es gelang mir nicht von den Wasservögeln zu schiessen, da das dichte Pflanzengewirr den Nachen nicht hinreichend nahe kommen liess.