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Reisen in den Philippinen

Note 37 — ANHANG.

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Unter den Sedimenten treten neben Kalken Sandsteine und Thonschichten hervor, deren Ursprung, wie erwähnt, z. Th. auf krystallinische Schiefer, z. Th. auf vulkanische Tuffe zurückzuführen ist. Die von Semper beobachtete schnelle Umwandlung der gehobenen, weithin sich erstreckenden Korallenbänke in sehr harten, dichten Korallenkalk lehrt, dass die dichten spröden Kalke wenigstens nicht überall, wie von Richthofen annimmt, diese Umwandlung den »Trachyten« verdanken. In manchen der dichten Kalke lassen sich noch Spuren der Korallen auffinden, obwohl in Folge der Umwandlung die Erhaltung der organischen Reste in den Kalken eine sehr schlechte ist. Bei Binangonan (N. der Laguna de Bay) fand von Richthofen in den dort gebrochenen Kalken neben undeutlichen Austern zahlreiche Nummuliten37. Im Kalk von S. Mateo suchte Meyen vergeblich nach Versteinerungen. Zwischen beiden Punkten sah von Richthofen den Kalk zwischen Antipolo und Bosoboso einen allseitig schroff ansteigenden, zerklüfteten, oben verebneten Berg bilden. Wahrscheinlich bestehen aus demselben Kalke die schroffen Gipfel der Sierra de Zambales (NW. der Pampanga, NW. Manila). Callery (l. c.) sah 4 Lieues von Sual ein zwei Lieues breites Band von Grobkalk und Travertin horizontal auf dem Euphotid lagern. Er fand im Grobkalk die decapoden Kruster Portunus leucodon Desmarest und Noptacus Latreillei. Im Thal von Benguet und in der Provinz Batangas (Nordluzon), an der Nord- und Ostküste von Luzon, an der Ostküste von Camiguin (Babuyanes) fand Semper Korallenkalk.

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