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Reisen in den Philippinen

Note 30 — ANHANG.

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Von den thätigen Vulkanen Luzon’s ist der kaum 840 Fuss hohe Taal, der demnach zu den niedrigsten30 thätigen Vulkanen gehört, ausgezeichnet durch seine Lage auf einer aus Schlacken gebildeten Insel in der sehr tiefen Laguna die Bombon und durch einen Kratersee, aus welchem der Ausbruchskegel mit einem zweiten Krater sich erhebt. A. von Chamisso31 fand den Vulkan 1818 schwach thätig, E. Hofmann 1825, Wilkes32 1842 sahen ihn in voller Thätigkeit. Delamarche33, der ihn am 25. October 1842 unthätig fand, hat eine genaue Beschreibung des Berges gegeben. Semper, der den Taal am 30. April 1859 bestieg, sah den Krater beständig rauchen. Der Kraterboden, auf dem zahlreiche kleine Erhöhungen hervortraten, war mit Thon und Gypskrystallen bedeckt, überall brach heisser saurer Wasserdampf hervor; Alaun, Schwefel und ähnliche Bildungen waren reichlich vorhanden, kleine Bäche kochenden Wassers traten an einzelnen Stellen aus. Den Krater fand Semper mit kochendem milchweissem Wasser erfüllt, es entstiegen ihm schweflige Dämpfe. Demnach befand sich der Taal in dem Solfatarazustand. Am Nordwestende der Insel liegt ein ganz erloschener, aus Tuff bestehender regelmässiger Kegelberg mit Krater, der Binintiang grande, am Südende liegt der kleine Binintiang. Das Gestein des Berges zeigt nach L. von Buch34 in dunkelbrauner, feinsplittriger Grundmasse kleine Feldspäthe. Ob es zu den Sanidintrachyten oder zu den Gesteinen mit triklinen Feldspathen gehört, lässt sich nach den vorliegenden, stark zersetzten Gesteinsproben nicht bestimmen, wahrscheinlich ist es Dolerit. Der Hauptausbruch des Berges 1754 (der letzte Ausbruch hatte 1716 stattgefunden) war ein heftiger Aschenausbruch, dem später viele kleine Eruptionen gefolgt sind. Lavaströme scheint der Berg seit langer Zeit nicht gegeben zu haben.

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