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Reisen in den Philippinen

Note 23 — ANHANG.

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Abgesehen von Mindanao23 und Negros, auf welcher Insel Semper den nach seiner Schätzung mindestens 5000 Fuss hohen, im Nordtheil der Insel befindlichen Vulkan (Malespina der hydrogeographischen Karte der Philippinen) stark rauchen sah, sind nur auf Luzon, den nördlich von Luzon gelegenen Babuyanes-Inseln und auf der kleinen Insel Camiguin (zwischen Mindanao und Siquijor) thätige Vulkane bekannt. Auf Camiguin fand nach einem Briefe aus Manila (Spenersche Zeitung 1871. No. 167) am 1. Mai 1871 ein vulkanischer Ausbruch statt. Seit Monaten hätten auf Bojol, Cebu und Camiguin wiederholte Erdbeben stattgefunden, Camiguin war von dem grössten Theil seiner Bewohner verlassen worden. Am 1. Mai um 5 Uhr Abends spaltete sich unter Donnergetöse und heftigen Stössen ein über dem Dorf Catarman gelegener Berg. Rauch, Asche, Erde und Steine wurden ausgeworfen; der Krater hatte bei einer Länge von etwa 1500 Fuss eine Breite von 150 und eine Tiefe von 27 Fuss. Um 7 Uhr Abends erfolgte ein zweiter Ausbruch. Von einem Lavastrom ist nicht die Rede. Noch im Juli 1871 war der Krater thätig.

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