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Reisen in den Philippinen

Note 55 — ANHANG. (continued 2)

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Was nun den Schädel von Arituktuk (oder Yriga) betrifft, so gehört er einem ausgewachsenen, aber wahrscheinlich jüngeren Manne an. Es fand sich freilich an dem zugehörigen Skelet, dass die Knorpelfuge zwischen dem Handgriffe des Brustbeins und dem Körper desselben noch offen war, allein dies war die einzige Stelle, welche sich so verhielt. Ausserdem war ein mit beträchtlicher Verkürzung (um 3,5 Centim.) geheilter Knochenbruch am rechten Oberschenkel vorhanden. Nicht unwahrscheinlich trägt der überaus zarte und gracile Knochenbau einen Theil der Schuld an der Fraktur. Die Knochen sind nämlich durchweg wenig ausgebildet55 und von nahezu kindlichem Aussehen. Zugleich zeigen einzelne leichte Krümmungen, jedenfalls stärkere, als wir sonst zu sehen gewohnt sind, so dass mancher, namentlich der französischen Ethnologen, auf eine rachitische Form derselben zurückzugehen geneigt sein möchte. Ich will in dieser Beziehung besonders darauf aufmerksam machen, dass bei den Debatten über die prähistorische Bevölkerung Frankreichs vor allen anderen Knochen das Schienbein die Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Auch bei der Negrito-Tibia hat die seitlich comprimirte Form ihrer oberen Hälfte etwas sehr Auffälliges. Der Knochen ist hier fast so platt, wie eine Säbelscheide; er hat eine hintere Crista, welche beinahe so beschaffen ist, wie sonst die vordere. Dagegen ist die Fossa supracondyloidea humeri undurchbohrt. Besonders abweichend von den bekannten Formen ist die Gestalt des vorderen Randes des Darmbeines; hier steht die Spina ant. inferior so stark nach innen (hinten) und die über ihr liegende Incisura iliaca minor ist so beträchtlich, dass dadurch eine ganz specifische Bildung entsteht.

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