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Reisen in den Philippinen

Note 49 — ANHANG. (continued 2)

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Man ist daher für unsere Schädel darauf angewiesen, andere Verwandtschaften aufzusuchen, und die nächste Frage, welche sich hier aufwirft, ist die: ist es eine malaische Bevölkerung gewesen, mit der wir es zu thun haben? Auch für die malaische Rasse im Ganzen liegen die angeführten Verhältnisse ausser aller Erfahrung. Es giebt allerdings ein paar Punkte im Gebiete der Malaien, an welchen erheblich breite Schädel gefunden worden sind. Welcker (Archiv für Anthropologie II. S. 154–156) hat die extremsten Verhältnisse an den von Madura, einer nördlich von Java gelegenen Insel, hergebrachten Schädeln nachgewiesen, bei denen aber doch solche Verhältnisse nicht vorkommen, wie wir sie hier vor uns finden. Nach seinen Mittheilungen betrug der Breitenindex der Maduresen, der übrigens dem Höhenindex gleich war, 8249. Nächstdem stehen in der Liste von Welcker die Menadaresen mit einem Breitenindex von 80 und einem Höhenindex von 81. Für die Javanesen berechnet er einen Breitenindex von 79, während freilich andere Autoren 82–84 haben. Immerhin ist durch die neuere Untersuchung constatirt, dass innerhalb der malaischen Reihe eine gewisse Breite der Schwankungen nach Stämmen existirt, und dass man bei einzelnen derselben zu Breitenindices kommt, welche denen der Lappen nahezu analog sind.

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