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Reisen in den Philippinen

Note 6 — ACHTZEHNTES KAPITEL

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Zu Chamissos Zeit war es schlimmer: »Die Expeditionen auf bewaffneten Booten, die von Manila aus geschickt werden um gegen den Feind (die Seeräuber) zu kreuzen, ... fröhnen nur dem Schleichhandel und Christen und Mauren weichen dabei einander aus mit gleichem Fleiss (v. Ch. Bemerkungen und Ansichten S. 73). Mas (I. IV. 43) berichtet dasselbe nach Notizen aus dem General-Sekretariat in Manila und fügt hinzu, dass die Kreuzer sogar die ihnen anvertrauten königl. Waffen und Munitionen verkauften, wovon viel in die Hände der Mohren gelangte. Die Alkalden sollten die Befehlshaber der Kreuzer, diese die Alkalden überwachen, sie machten aber gewöhnlich gemeinschaftliche Sache. — Lapérouse erzählt sogar (II. S. 357), dass die Alkalden eine sehr grosse Anzahl der von den Seeräubern (in den Philippinen) gemachten Sklaven kauften, so dass diese nicht nach Batavia gebracht zu werden brauchten, wo sie viel weniger galten. ↑

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