Note 83 — Viertes Kapitel Die lehninsche Weissagung
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Johannes Cicero, Freund der schönen Künste und sehr beredt. Er soll durch seine Rednergabe die Versöhnung des römischen Königs Matthias mit den Königen Kasimir von Polen und Wladislaw von Böhmen vermittelt haben. Kurz vor seinem Tode (1499) ermahnte er seine Söhne, guttätig, gottesfürchtig, gerecht und treue Stützen ihrer Untertanen zu sein, denn – so heißt es am Schlusse des noch erhaltenen Briefes: »lebt und regiert ihr gerecht, so werden euch die Guten lieben, und die Bösen fürchten, und unsterblicher Ruhm wird euer Teil werden.« Das ging in Erfüllung, da beide Söhne Kurfürsten wurden: Joachim von Brandenburg und Albert Erzbischof von Mainz. (Vers 43–46.)