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Privatgedichte

REGIE

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Opernprobe. (Vor-Börse; Schwellung.) Gold im Gebiss, Gold im Lächeln, der chef d’orchestre. Skandiert. Rhythme der Strasse, der Piazza. Ballet fällt nach links. Niedliche Disciplin. Flöten rühren die Probe auf. Um die Ecke zacken Blitze, lila; Lila Zig-zags; Happy zig-zags, vom Brandy-Mond; Lila Cuben um die Ecke. Schwefelpfeile surren durchaus. Strahl in Bündeln, Licht in Schnitten. Gelbe Garben rasen. Gell hetzen die Hellen. Reflektoren zischen prompt. Lichtgüsse knattern. O Feststellungen klarer Augen! Ein Scheinwurf von Mädchenröcken, mäandrisch. Scheinwerfer im Galopp gebrochner Graden. Netter Fall nach links, gebräunt. Diese Oper concipiert Gott als Narkotikum. Da: Telegramme, réponse payée: spitzere Reisen! gehetztere Bahn! frechere Cascaden! plärrenderes Rot! Geplärr und Knall in Rot! Ein Zirpen der Elektro-Mücken, bei Seite, für die Rasta-Rastas. Tk! — wird eingeschaltet Quecksilber, phtisisches Lila, Motor-keuchen, fliehende Wellen aus Honig und Duft. Exakt rast diese Oper. Sie spurtet, wie sie will. Auf dieser Scene, knisternd, schneiden sich die Einsamkeiten. Neuro-Katarakte. Präcisions-Inferno. Höchst dosierter Wahnsinn. — ... Blüte der Sessel: „Tausend Aufführungen garantiert!“ Kapellmeisters Stirn beperlt Notierungen. Durch etliche Hirne kribbelt eine Serie bezifferter Triumphe.

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