Note 150 — INTRODUCCIÓN X (continued 3)
Reading edition
La comparación con Shakespeare ha llegado á ser un lugar común en la crítica alemana sobre la Celestina. Ya Clarus había escrito en 1846: «Der Contrast zwischen Liebesglück und Liebesleid ist auf eine so bewundernswürdige Art benutzt, dass man in der Gallerie der Tragödien der Liebe die Melibea dreist in der Nähe von Romeo und Julia aufstellen darf. Diese Tragödie ähnelt in vielen Zügen dem 150 Jahre ältern Werke des Spaniers, in welchem sich überhaupt, wie ich näher belegen werde, vielfach eine Anlage zu einem pyrenäischen Shakspeare hervorthut, an dessen Kraftmanier so mancher Witz, so manches Bild und so manche Empfindungsform erinnert. Ich glaube wohl, dass der im oben angeführten Titel ausgedrückte didaktische Zweck dem Verfasser mehr gegolten hat, als die unvergleichliche Darstellung von der Liebe Lust und Leid, welche sich selbst als den Kern des Stückes bleibend geltend zu machen gewusst hat».
(Darstellung der Spanischen Literatur in Mittelalter von Ludwig Clarus. Mit einer Vorrede von Joseph v. Görres. Zweiter Band, Mainz (Maguncia), 1846, tomo II, pág. 358.)
Con este magnífico elogio concuerdan el de Lemcke (Handbuch, I, 152) y el de Fernando Wolf (Studien, p. 287), que no se fija sólo en Romeo y Julieta, sino que declara shakespirianos otros rasgos, como el de Melibea, cuando oye á sus padres ponderar su inocencia, ó la escena en que el rufián Centurio, cuyo humor compara con el de Falstaff, promete á Elicia y Areusa darles cumplida venganza de la muerte de su madre.
Finalmente Klein, de cuyo enorme trabajo, tan interesante, aunque tan desordenado y de tan raro estilo, no se hace el debido aprecio, desarrolla más extensamente que nadie el paralelo entre Romeo y Julieta y Calisto y Melibea, y se inclina á admitir que Shakespeare conoció la Celestina de cualquier manera que fuese, original ó traducida:
«Wenn Shakespeare dem Italïenischen Drama Motive für die äussere Structur seines Fabel absah, wenn er einzelge Züge italienischer Charactertypen in seine Figuren aufnahm: so war die «Celestina» von der wir nun künhlich annehmen dürfen, dass er sie gekannt, für ihn eine Studie psychologischer Charaktervertiefung und Leidenschaftsentwickelung, eine Studie des tragikomischen Kunstyls, und er musste eine innere Verwandtschaft seiner Compositionsweise, seiner Ausdrucksfärbung und seines Kunsthumors...»
(Geschichte der Drama's von J. L. Klein, VIII. Das Spanische Drama, Erster Band. Leipzig. T. O. Weigel, 1871, p. 927.)