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Nicht da, nicht dort

Hildebrandslied

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Es wird berichtet, daß eine Stimme sprach gegen Iskandar Zualkarnain und ihm befahl, seine Lenden todwärts zu gürten. Und da er auf seinen Reisen alle Gegenden und Menschen genossen hatte, sagte er vor sich hin: »O blinder Sklave des Geschickes, wohlan, freue dich endlich, denn nun wirst du erfahren, was nach diesem kleinen Leben sein wird.« Also haderte er nicht mit jener Stimme letzten Befehls, sondern gebot Sklaven, ihm seine zwei Hörner wie für ein Fest zu putzen. Und nachdem er noch vorsichtshalber einen ganzen Wildesel verzehrt hatte, bestieg er ein Eilkamel, um nicht zu säumen und so zu beleidigen den Ruf des ehrwürdigen Todes. Aber seine Dichter, die Nachtigalleulen, begannen auf eine schöne Weise zu klagen und versuchten, sein gleichgültig schauendes Herz mit ihren gelinden Traurigkeiten zu erfüllen und den der neuen Sache Beflissenen wieder an die knappen Habseligkeiten des Lebens zu binden. Das Eilkamel jedoch in seiner Weisheit erinnerte sich verzehrter Dattelkerne, und indem es den Dichtern warmen Mist des Lebens ließ für die rauhen Nächte der Zukunft, verschwand es mit dem König der Zeit im Walde. Er aber sprach zu seinem Barte: »Nicht begreife ich die sachte Trauer der Gefährten meines Atemholens. Wenn ich ihnen entgleite, so können sie mich doch zurückhalten in den Bogen und Windungen

Und als er sich über diese Strecke hinweggesetzt hatte, traf er richtig dort einen Mann, an Stärke gleich einem ausgewachsenen Löwen. »Nächstens lasse mich nicht so lange warten,« brüllte der Mann. »Ich bin dein Vater Rustan, und da ich dich ins Leben gepflanzt habe, schickt es sich auch, daß ich dich töte.«

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