← Table of contents
Niccolò Machiavelli e i suoi tempi, vol. I

Note 168 — INTRODUZIONE (continued 3)

Reading edition

«Unser heutiger monotheistischer Gottesbegriff hat zwei Seiten, die der Absolutheit und die der Persönlichkeit, die zwar in ihm vereinigt sind, doch so, wie bisweilen in einem Menschen zwei Eigenschaften, davon die eine ihm nachweislich von der väterlichen, die andre von der mütterlichen Seite kommt: das eine Moment ist die jüdisch-christliche, das andre die griechisch-philosophische Mitgift unsres Gottesbegriffs. Das alte Testament können wir sagen hat uns den Herrn-Gott, das neue den Gott-Vater, die griechische Philosophie aber hat uns die Gottheit oder das Absolute vererbt.» — Strauss, Der alte und der neue Glaube: Bonn, 1873, 5ª ediz., pag. 107. Lo stesso autore osserva nella pagina precedente: «In Alexandria war es, wo der jüdische Stamm-und Nationalgott mit dem Welt-und Menschheitsgott zusammenffoss und bald zusammenwuchs, den die griechische Philosophie aus der olympischen Göttermenge ihrer Volksreligion heraus entwickelt hatte.» (Pag. 106). Da Alessandria venute in Italia, queste idee si diffusero in Europa, e divennero sangue e sostanza della cultura moderna.

Explore with AITake your curiosity a little further.

Reading settings