DIE ANFÄNGE DER GEDICHTE
Reading edition
Der Becher klingt; mein Herz ist der Becher 3
Ich werde nicht an deinem Herzen satt 4
Wo hast du all die Schönheit hergenommen 5
Was für ein Feuer, o was für ein Feuer 6
Eine Melodie 7
Wie liebten wir so treu in jenen Tagen 8
Still vom Frühlingsabendhimmel 9
Ein Engel hat den vollen Kranz der Liebe 10
Ein Todesengel, göttlich sanft und schön 11
Ach Gott, ein Grablied meinem Herzen stimmt 12
Gestern weint ich in den Schoß des Glückes 13
O blühende Heide, welken wirst du müssen 14
Sinkt nun der Frühlingstraum verwelkt von allen Bäumen 15
Sturmlied. O Brausen des Meers 16
Du, dem ich angehöre, laß, wenn ich gestorben 17
Wie Laodamiens Gatte für drei Stunden 18
Drei Tage kniet ich weinend auf der Schwelle 19
Es bebten Berg und Täler von Gewittern 20
Dein Name, hör ich plötzlich ihn gesprochen 21
Mich band die Liebe an den Pfahl der Pein 22
Du kamst zu mir, mein Abgott, meine Schlange 23
Wie wenn Gott winkt, und die Ströme und Meere der Erde 24
Die Harfe war besaitet ohne Ziel 25
Du gingest durch ein Felsental im Feuer 26
Du reichtest mir den Kelch voll bittrer Flammen 27
Denn unsre Liebe hat zu heiß geflammt 28
Der Liebe Meer versiegte nicht, es schwoll 29
In jener Zeit, da ich dich nicht mehr nannte 30
Schwill an, mein Strom, schwill über deine Weide 31
Ich bin dein Schatten, du bist, der mich schafft 32
Du lässest Duft und Wohllaut, wo du gingest 33
Du warst, o Hand, die Taube, die mich nährte 34
Wenn je ein Schönes mir zu bilden glückte 35
Die Sterbliche, die dem Olympier teuer 36
Wie ein Satrap den Leib der Braut sich schmückt 37
Wie sich der Frühling opfernd vor der Sonne 38
Du warst nur kurze Tage mein Gefährte 39
Du warst in dieser götterlosen Zeit 40
Dem Bettlerkinde gleich, das vor den Türen 41
Du führtest mich zuerst ins Heiligtum 42
Geliebter Herr, du tauftest mich mit Feuer 43
Wir fanden im Zwielicht hohe Wege 44
Die Sage weiß von eines Brunnens Tugend 45
Dir fern und ferner, deiner nicht gedenkend 46
Wie aus des Ostens Dunst im Siegeswagen 47
Wie sich die Erde scheidend von der Sonne 48
Am Klavier. Nie laß mich hören alte Töne 49
O schöne Hand, Kelch, dessen Duft Musik 50
Wie eines Königs Hand Berührtes adelt 51
Die Erde, von des Himmels Macht umrundet 52
Um diese Hügel, die dem Blick entgleiten 53
Sieh mich, das Meer, das dir zu Füßen brandet 54
An unsrer Seite geht Erinnerung 55
Leben. Hell strömt aus Schluchten 56
Wie zwei Tote, die um Liebe starben 57
Da wo der frühen Falter gelbes Lodern 58
Wie lastet mir das Leben ohne dich 59
Musik bewegt mich, daß ich dein gedenke 60
Uralter Worte kundig kommt die Nacht 61
Wir wanderten von junger Liebe trunken 62
21.–30. TAUSEND
DIESE »LIEBESGEDICHTE« ERSCHIENEN ZUERST IM JAHRE 1907 UNTER DEM TITEL »NEUE GEDICHTE«.
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DRUCK DER SPAMERSCHEN BUCHDRUCKEREI, LEIPZIG.