Note 17 — Erstes Buch.
Eugen Rolfes translation
a) Irgendein Weißes ist ein Sinnenwesen; irgendein Pferd ist weiß, b) Irgendein Weißes ist kein Sinnenwesen; irgendein Pferd ist nicht weiß, c) Irgendein Weißes ist ein Sinnenwesen; irgendein Pferd ist nicht weiß, d) Irgendein Weißes ist kein Sinnenwesen; irgendein Pferd ist weiß. In allen diesen Fällen folgt kein allgemein oder partikulär verneinender Schlußsatz, folgt also nicht: kein Weißes ist ein Sinnenwesen, oder: das und das Weiße ist kein Sinnenwesen. Denn das Pferd kann weiß sein und ist doch ein Sinnenwesen. Ebenso folgt, wenn man die Begriffe nimmt: Sinnenwesen, weiß, Stein, nicht, daß alles Weiße oder ein bestimmtes Weißes ein Sinnenwesen ist. Denn der Stein kann weiß sein und ist doch kein Sinnenwesen. Es macht auch keinen Unterschied, ob ich sage: nicht jedes Weiße ist ein Sinnenwesen, oder ob ich sage: ein bestimmtes Weißes ist kein Sinnenwesen, mit anderen Worten, ob die Prämisse unbestimmt oder ob sie partikulär ist. Es heiße z. B.: nicht jedes Weiße ist ein Sinnenwesen; nicht jedes Pferd ist weiß. Da folgt nicht: kein Weißes ist ein Sinnenwesen, und nicht: das und das Weiße ist kein Sinnenwesen usw.