Note 186 — Erstes Buch. (continued 2)
Eugen Rolfes translation
Man wolle es mir zugute halten, wenn ich hier, in lauter trockenen logischen Zusammenhängen, eine Bemerkung über den „Theismus des Aristoteles“ einschiebe. Das vorliegende, offenbar ganz unbefangen gewählte Beispiel scheint mir blitzartig die Theologie des Philosophen zu beleuchten. Gott ist ihm kein rein kontemplatives Wesen ohne jede Tätigkeit nach außen. Wie könnte es für ein solches einen καιρός geben, eine Gelegenheit? Wohl aber ist er das Wesen, das sich selbst genügt und durch seine Tätigkeit keinen Zuwachs seiner Güte und Seligkeit erhält. „Dixi Domino: Deus meus es tu, quoniam bonorum meorum non eges“, Ps. 15, 2.