Note 12 — VII. Drei polemische Abhandlungen.
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Erst neulich wurde in den »Sozialistischen Monatsheften« erklärt, es sei ganz und gar nicht Aufgabe der Partei, diese oder jene Weltanschauung zu fördern.
Ähnlich gleichgültig verhält sich Kautsky gegenüber einer durch erfahrungsmäßige Erkenntniskritik begründeten Weltanschauung und Denkmethode für die proletarische Bewegung, indem er im »Kampf« vom 1. Juli 1909 schreibt: »Marx hat keine Philosophie, sondern das Ende aller Philosophie verkündet. Der Marxismus will dem Proletariat die Einsicht in die Bedingungen, den Gang und die allgemeinen Resultate der proletarischen Bewegung beibringen, wie das Kommunistische Manifest sagt. Der Ausgangspunkt dabei ist die Erkenntnis, daß nicht das Bewußtsein der Menschen ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein ihr Bewußtsein bestimmt. Ob man diese Auffassung auf den Materialismus des achtzehnten Jahrhunderts oder den Machismus oder den Dietzgenschen dialektischen Materialismus oder sonstwie stützt, ist ja für die Klarheit und Einheitlichkeit unseres Denkens nicht ganz gleichgültig, aber eine Frage, die für die Klarheit und Einheitlichkeit der Partei ganz belanglos ist.«