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51. WEIHNACHTSFREUDE.

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Am Abend vor Weihnachten kam Else zur Mutter gelaufen und rief: "Denke nur, Anna Maurer hat mir heute ins Ohr gesagt, sie hätten seit gestern kein Holz, kein Brot und keine Milch. Und sie haben doch ein kleines Kind, und die Großmutter ist krank. Darf ich der Anna heute Abend mein Brot geben?"

"O, gewiß," sagte die Mutter, "geh nur gleich hin. Bringe ihnen auch diese Kanne voll Milch. Robert soll seinen kleinen Schlitten voll Holz laden und es hinfahren." Wie freuten sich die Kinder, daß sie den armen Leuten helfen durften.

Aber Robert wollte noch mehr tun. Er bat den Vater um ein ganz kleines Tannenbäumchen. Das schmückte er mit farbigen Sternen und Lichtlein. Dann suchte er seine warme Kappe für Maurers Karl und nahm ein Säcklein voll Nüsse. Else holte eine ihrer Puppen. Alles das packten sie in einen Korb.

Als es dunkel war, nahm Robert das Bäumchen und Else den Korb. Sie gingen hin und stellten die Sachen leise vor Maurers Tür. Dann klopften sie und eilten davon.

Wie sich da die armen Leute freuten! Aber auch Robert und Else meinten, noch nie so schöne Weihnachten gehabt zu haben, wie diesmal.

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