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Handbuch der Germanischen Mythologie

Note 475 — ZWEITES HAUPTSTÜCK. (continued 4)

Reading edition

Richthofen, Fries. Rechtsquellen 439 ff.; Untersuchungen über fries. Rechtsgeschichte 2, 459 ff. Die Aufzeichnung entstammt erst dem 14. Jahrh. und wurde im 16. Jahrh. gedruckt. Die wichtigsten Worte lauten im Original: Da sagen se een tretteensta oen der stioerne sitten, ende een axa op synre aexla (Var. ene gildene axe ƕt siner axla), deer hy mey toe lande stioerde toienst straem ende ƕynd. Da se toe lande coemen, da ƕorp hy mitter axa op dat land, ende ƕorp een tura op (Var. ene turƕe op); da ontsprongh deer een burna, al daerom haet dat to Axenthove. Ende to Eeswey comen se to land ende seten om dae burna ..... al deerom schillet aldeer in da land ƕessa trettien aesgen, ende hyara domen schillet hya dela to Axenthove ende to Eeswey. Die niederdeutsche Fassung der Sage lässt den Dreizehnten ein Krummholz in der Hand führen, J. Douwama im boeck der partijen, um 1526 verfasst, eine Axt, ein Beil. Die Quelle nennt er Axsborn. Sollte der hammerbewehrte Donar gemeint sein? So erklärt E. H. Meyer, German. Myth. § 251, S. 188. Eine Verwechslung zwischen Axe und Ax (Axt) ist ja begreiflich. Beziehung auf Wodan, Richthofen, Untersuchungen 2, 463 ist nicht gerechtfertigt.

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