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Handbuch der Germanischen Mythologie

Note 473 — ZWEITES HAUPTSTÜCK. (continued 4)

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Der Gott hiess nach Alchuine Fosite, die Insel Fositesland. Altfried hat Fosetesland, Adam von Bremen Fosetisland. Da beide aus Alchuine schöpfen, ist unsicher, wie der Name eigentlich lautete, Fosite, Fosete, Foseti. Will man mit J. Grimm den Namen zum nordischen Forseti halten, so kann nur alter Schreibfehler angenommen werden. Denn Forsete konnte sich lautlich nicht zu Fosete entwickeln. Richthofen, Untersuchungen über friesische Rechtsgeschichte, 2. Teil, Berlin 1882, S. 434 f. Die Ansicht Grimms von der Zusammengehörigkeit des Forseti und Fosete wird allgemein geteilt, besonders von Müllenhoff, Altertumskunde 5, 39 und Mogk, Pauls Grundriss 1, 1066. Kauffmann, Beitr. 18, 181 äussert Bedenken. Zu Forseti: Fosete vgl. das norwegische í Fosætte lundi bei Bugge, Studien 290 Anm. 2. F. Buitenrust Hettema, in tijdschr. v. ned. taal- en letterkunde 1893, S. 281–288, führt den Fosete, Fosite, Foste (letztere Form entnommen aus den „delubra Jovis et Foste“ in der um 1400 gefälschten vita Suiberti) auf Donar fôsite, Donar, den Furchtbaren, zurück. Fôsite sei zu schwed. fasa, ags. fésian, „schaudern“ und zu dem Namen der Fosi (Tac.) an der Elbe zu stellen.

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