← Table of contents
Handbuch der Germanischen Mythologie

Note 652 — DRITTES HAUPTSTÜCK.

Reading edition

Die Geschichte war im 10. Jahrh. bereits bekannt. Mundilföri als Vater der Sol und des Mani begegnet Vafþr. 23, Glen beim Isländer Skuli Thorsteinsson (geb. um 980) SE. I, 330. Wird Mundilföri richtig als „Achsenschwinger“, der den Drehstock treibt (mundil zu mǫndull, Stock, mit dem der Mühlstein gedreht wird), gedeutet, dann gibt der Name vermutlich den Begriff Polus wieder, die Himmelsachse, um die Sonne und Mond und alle Gestirne kreisen.

Explore with AITake your curiosity a little further.

Reading settings