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Goethes Briefe an Leipziger Freunde

Note 131 — Goethes Briefe an Adam Fr. Oeser und seine Tochter Friederike.

Reading edition

Daniel Schiebeler aus Hamburg hielt sich von 1765 bis 1768 in Leipzig auf, und beschäftigte sich mit Musik und Dichtkunst. Seine auserlesenen Gedichte gab Eschenburg heraus (Hamburg 1773). Goethe erwähnt ihn (Werke XXI. S. 138) und daß sein Singspiel „Lisuard und Dariolette“ von ihm und seinen Freunden begünstigt ward. Wie es scheint gehörte auch er dem Oeserschen Kreise an. Hier ist auf den Schluß seines Gedichtes „Pygmalion“ angespielt:

„Wenn stets dich zu erhöhen Mein Herz, Gott Amor, eifrig war; So fleuch itzt auf mein Flehen Zur Stadt, die mich gebar. Statüen wirst Du finden, So schöne macht ein Künstler nie. O Vater vom Empfinden! Hauch zu! so leben sie.“

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