Note 69 — Geschichte von England (continued 4)
Wilhelm Beseler translation
Nach Roger North entschieden die Richter, daß Dangerfield, der früher des Meineids überführt wurden, der Zeugenschaft in der Verschwörungsgeschichte unfähig sei. Das ist aber eines der vielen Beispiele von Roger’s Ungenauigkeit. Aus einem Berichte über den Prozeß des Lord Castlemaine im Juli 1680 geht hervor, daß nach vielen Debatten unter den Sachwaltern und langer Berathung unter den Richtern der verschiedenen Gerichtshöfe in Westminsterhall Dangerfield vereidet wurde und seine Erzählung vortragen durfte; die Jury aber schenkte ihm vernünftiger Weise keinen Glauben.
70. Über Dangerfield’s Prozeß fehlen die offiziellen Nachrichten, ich habe aber einen gedrängten Bericht darüber in einer gleichzeitigen Flugschrift gefunden. Ein Auszug des Beweises gegen Francis, so wie seine letzte Rede, befindet sich in der Collection of State Trials. Man sehe Eachard III. 741. Burnet’s Erzählung enthält mehr Fehler als Zeilen. Auch sehe man North’s Examen, 256, den Abriß von Dangerfield’s Leben in den Bloody Assizes, den Observator vom 29. Juli 1685, und das Gedicht mit der Überschrift: Dangerfields Ghost to Jeffreys. In dem sehr seltenen Band, betitelt: „Succinet Genealogies, by Robert Halstead“, erklärt Lord Peterborough, daß Dangerfield, mit dem er einigen Umgang hatte, ein junger Mann war, dessen anständiges Äußere, ernste Haltung und Rede mehr als gewöhnliche Bildung verriethen.