Note 59 — Geschichte von England
Wilhelm Beseler translation
Mémoires originaux sur le règne et la cour de Frédéric I., Roi de Prusse, écrits par Christophe, Comte de Dohna. Berlin 1833. Es ist auffällig, daß dieses interessante Werk in England fast unbekannt ist. Das einzige Exemplar, das mir zu Gesicht gekommen, erhielt ich durch die Gefälligkeit des Sir Robert Adair. „Le Roi,“ sagt Dohna, „avoit une autre qualité très estimable, qui est celle de n’aimer point qu’on rendit de mauvais offices à personne par des railleries.“ Der Marquis de la Forêt versuchte es einst, Se. Majestät auf Kosten eines englischen Cavaliers zu unterhalten. „Ce prince,“ schreibt Dohna, „prit son air sévère, et, le regardant sans mot dire lui fit rentrer les paroles dans le ventre. Le Marquis m’en fit ses plaintes quelques heures après. J’ai mal pris ma bisque’, dit-il; j’ai cru faire l’agréable sur le chapitre de Milord . . . ., mais j’ai trouvé à qui parler, et j’ai attrapé un regard du roi qui m’a fait passer l’envie de rire.“ Dohna glaubte Wilhelm werde es mit dem Rufe eines Franzosen weniger genau nehmen, und versuchte ebenfalls das Experiment. Aber, sagt er, „j’eus à peu près le même sort que M. de la Forêt.“
60. Vergleiche den Bericht des Whigs Burnet über Marien mit dem was der Tory Evelyn in seinem Tagebuche unterm 8. März 1694/95, und mit dem, was der Eidverweigerer über sie sagt, der 1695 den Brief an Erzbischof Tennison in Bezug auf ihren Tod schrieb. Der Eindruck, den Wilhelm’s Schroffheit und Zurückhaltung und Mariens Anmuth und Liebenswürdigkeit auf das Volk machten, spricht sich in den Überresten der Straßenpoesie jener Zeit aus. Folgendes eheliche Gespräch kann man noch auf dem Originalblatte lesen:
Dann sprach Marie, unsre gnäd’ge Königin: Mein hoher König und Gemahl, wo wollt Ihr hin? Drauf sagt er rasch: Den nenn’ ich keinen Mann, Der sein Geheimniß einem Weib vertrauet an. Die Kön’gin hierauf spricht bescheiden: Der güt’ge Himmel woll’ Euch denn geleiten, Euch schützen vor Gefahr, mein fürstlicher Gemahl, Das wird mein bester Trost sein allzumal.
Diese Strophen befinden sich in einer werthvollen Sammlung, welche Mr. Richard Holer anlegte und die jetzt Eigenthum des Mr. Broderip ist, der so gefällig war, sie mir zu leihen. In einem der zügellosesten jakobitischen Pasquille vom Jahre 1689 wird Wilhelm, seiner Gemahlin gegenüber, als ein „Bauerlümmel“ bezeichnet, über den sie sich nur lustig mache.