Note 22 — Geschichte von England (continued 3)
Wilhelm Beseler translation
Meine Autorität für diesen ungünstigen Bericht über die Corporation ist ein episches Gedicht, betitelt: The Londeriad. Dieses merkwürdige Gedicht muß bald nach den Ereignissen, auf die es Bezug hat, geschrieben sein, denn es ist Robert Rochfort, dem Sprecher des Hauses der Gemeinen, gewidmet, und Rochfort bekleidete dieses Amt von 1695 bis 1699. Der Dichter hatte kein Erfindungstalent und besaß augenscheinlich eine genaue Kenntniß der Stadt, die er besang; daher sind seine Knittelverse nicht ohne geschichtlichen Werth. Er sagt:
Sie wählten für des Parlamentes Pforten Nur Schuster, Fleischer und Consorten, Die ganze Körperschaft enthielt nicht einen Mann von brit’scher Abkunft, außer Buchanan.
Dieser Buchanan wird weiterhin geschildert als
Ein Schurke durch und durch, Der längst zuvor schon seinen Rosenkranz gebetet.
23. Siehe eine von ihm am 31. Januar 1689 zu Dublin gehaltene Predigt. Der Text derselben ist: „Seid unterthan aller menschlichen Ordnung um des Herrn willen.“
24. Walker’s Account of the Siege of Derry, 1689; Mackenzie’s Narrative of the Siege of Londonderry, 1689; An Apology for the Failures charged on the Reverend Mr. Walker’s Account of the late Siege of Derry, 1689; A Light to the Blind. Die letztgenannte Schrift, ein Manuscript im Besitze Lord Fingal’s, ist das Werk eines eifrigen Katholiken und eines Todfeindes England’s. Umfängliche Auszüge daraus finden sich unter den Mackintosh-Manuscripten. Auf dem Titelblatte steht die Jahrzahl 1711.