Note 146 — Geschichte von England (continued 3)
Wilhelm Beseler translation
Burnet, I. 646, und Sprecher Onslow’s Note; Clarendon an Rochester vom 8. Mai 1686.
147. Burnet, I. 634.
148. Calamy’s Memoirs; Commons’ Journals, Dec. 26. 1690; Sunderland an Jeffreys vom 14. Sept. 1685; Protokolle des Geheimen Raths vom 26. Febr. 1685—86.
149. Lansdowne MS. 1152; Harl. MS. 6845; London Gazette, July 20. 1685.
150. Viele Schriftsteller haben ohne den mindesten Grund behauptet, daß Ferguson von Jakob einen Pardon erhalten habe. Einige sind sogar so weit gegangen, diesen Pardon, der übrigens, wenn er wirklich ertheilt worden wäre, nichts weiter beweisen würde, als daß Ferguson ein Spion des Hofes war, als Beleg für die Großmuth und Nachsicht des Fürsten anzuführen, der Alice Lisle enthaupten und Elisabeth Gaunt verbrennen ließ. Ferguson wurde nicht allein nicht speziell begnadigt, sondern sogar von der im nächsten Frühjahr verkündeten Amnestie ausdrücklich ausgeschlossen. (London Gazette vom 15. März 1685/86.) Wenn Jakob, wie das Publikum vermuthete und wie es auch wahrscheinlich ist, stillschweigend Nachsicht gegen Ferguson übte, so schämte er sich derselben nicht ohne Grund und hielt sie möglichst geheim. Die damals in London umlaufenden Gerüchte werden im Observator vom 1. August 1685 erwähnt.
Sir Johann Reresby, der gut unterrichtet sein konnte, behauptet mit Bestimmtheit, daß Ferguson drei Tage nach der Schlacht von Sedgemoor eingefangen wurde. Aber Reresby irrte sich ganz gewiß im Datum und er kann sich daher wohl auch in der ganzen Geschichte geirrt haben. Aus der London Gazette und aus Goodenough’s Geständniß (Lansdowne MS. 1152.) geht klar hervor, daß Ferguson vierzehn Tage nach der Schlacht noch nicht gefangen war und daß man vermuthete, er halte sich noch irgendwo in England verborgen.
151. Granger’s Biographical History, „Jeffreys’“.