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Geschichte der Medizin. II. Band, Erster Teil

Note 47 — Die Medizin bei den Arabern.

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Bei Serapion d. Ae. finden sich subtile Vorschriften über den Ort der Aderlässe. Im Anschluß an die galenische Gefäßlehre entwickelte sich bei den Arabern eine praktisch eminent wichtige Lehre von der Wahl der Vene, je nach dem Krankheitssitz. Meistens wurde die Revulsio e contrario bevorzugt, d. h. es wurde der Aderlaß (z. B. bei Pleuritis) nicht auf der leidenden, sondern auf der gesunden Seite vorgenommen. Während Hippokrates und Galen in der Regel auf der kranken Seite den Aderlaß ausführten, machten im Altertum die Methodiker aus der Revulsio e contrario ein Gesetz, und auch Archigenes sowie Aretaios venäsezierten gewöhnlich auf der gesunden Seite.

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