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Geschichte der Medizin. II. Band, Erster Teil

Note 35 — Die Medizin bei den Arabern.

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Diese großen Errungenschaften sind dem, im Abendlande unter dem Namen Alhazen bekannten, Ibn al-Haitam zu danken, welcher auch als Mathematiker (Monographie über den Asymptotenbegriff u. v. a.) und Astronom Hervorragendes leistete und sich mit philosophischen Fragen eifrig beschäftigte. Ibn al-Haitam stammte aus Basra und wurde von al-Hakim nach Aegypten gerufen, um daselbst, wie er sich dessen berühmt hatte, das Steigen des Nils (durch eine Stauwehranlage?) gleichförmig zu gestalten. Da ihm dies aber nicht gelang, so zog er sich den Zorn des Fürsten zu, simulierte Wahnsinn und mußte sich bis nach dessen Tode verborgen halten. Er verdiente sich sein Brot als Abschreiber mathematischer Texte und starb 1038. Besonders wichtig ist seine Sehtheorie, welche die griechische Irrlehre, daß vom Auge ausgehende Strahlen das Sehen bewirken, bekämpfte.

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