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German composition

Note S. 156, N. 1 — PREFACE.

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[1] Napoleon I., Kaiser der Franzosen, geboren den 15. Aug. 1769 zu Ajaccio auf Korsika war der zweite Sohn des Patriziers Carlo Bonaparte und der Maria Lätitia Ramolini. Nachdem er seit 1779 die Kriegsschulen zu Brienne und Paris besucht hatte, trat er am 1. Sept. 1785 als Lieutenant der Artillerie in die Armee ein. Im Jahre 1793 wurde er als Artilleriehauptmann seitens der Republik gegen die Aufständischen in Korsika verwandt, welche ihn ächteten, da er als Landsmann gegen sie kämpfte. Seit dem 12. Sept. 1793 Oberbefehlshaber des Belagerungsgeschützes von Toulon, welches sich in den Händen der Engländer befand, zwang er den Platz am 19. Dez. zur Kapitulation, worauf er zum Brigadegeneral der Artillerie befördert ward und in der Armee von Italien im Kriege gegen Östreich diente. Nachdem er sich vielfach ausgezeichnet hatte, wurde er im Februar 1796 zum Oberbefehlshaber der Armee von Italien ernannt, reorganisierte dieselbe, eroberte in kurzem die Lombardei, schlug die Östreicher in mehreren großen Schlachten, zwang Mantua zur Kapitulation, drang in Istrien, Kärnthen und Steiermark ein und schloß am 18. April 1797 zu Campo Formio den für Frankreich höchst günstigen Frieden mit Östreich ab. Seit dem 9. März 1796 mit der verwitweten Generalin Josephine Beauharnais vermählt, ward er am 7. Febr. 1800 neben Cambacérès und Lebrun, welche ihm beratend zur Seite standen, auf zehn Jahre zum ersten Konsul ernannt. Nach mehreren siegreichen Kriegen mit Östreich, Preußen, Rußland, England u. a., ward er im Mai 1802 durch Senatsbeschluß auf weitere zehn Jahre und am 2. Aug. desselben Jahres auf Lebenszeit zum Konsul ernannt. Am 8. Mai 1804 wurde er jedoch schon als Napoleon I. zum erblichen Kaiser der Franzosen erklärt. Nun folgte eine fast ununterbrochene Reihe von Kriegen mit fast allen europäischen Mächten, und als er im Jahre 1809 den Höhepunkt seiner Macht erreicht hatte, ließ er sich, seiner kinderlosen Ehe wegen, von seiner ebenso klugen wie liebenswürdigen Gemahlin scheiden und vermählte sich am 2. April 1810 mit Marie Luise, der Tochter Franz I. von Östreich. Als er jedoch 1812 Rußland den Krieg erklärte, mit der großen Armee in Rußland einzog, alles hinter sich her verbrannte und zerstörte, dann aber durch die weltbekannte, stets denkwürdige Einäscherung der großen Hauptstadt Moskau seitens der heldenmütigen, verzweifelnden Einwohner gezwungen wurde, den Rückzug anzutreten, auf dem fast die ganze große Armee von der fürchterlichen Kälte und die durch die Verödung des Landes verursachte Hungersnot vernichtet wurde—schien das Glück ihn verlassen zu haben. Von dieser Zeit an folgte eine Niederlage nach der andern, von denen die große Völkerschlacht bei Leipzig (18. Okt. 1813), in welcher der unglückliche Kaiser den vereinigten Heeren der Preußen, Östreicher und Russen gegenüber stand, die entscheidende war. Napoleon wurde in derselben gänzlich geschlagen und die fliehende Armee von den Verbündeten unter Blüchers Führung verfolgt. Nach der Einnahme von Paris seitens der Alliirten am 31. März 1814 erfolgte dann die durch den Senat erzwungene Abdankung des Kaisers und dessen Verbannung nach der Insel Elba, von wo er jedoch schon anfangs März des Jahres 1815 zurückkehrte. Sein bloßes Erscheinen war genügend, das französische Volk aufs neue für ihn zu begeistern. Überall wurde er mit Jubel begrüßt, sein Vordringen war unwiderstehlich, die Armee ging freudig zu ihm über, und schon am 14. März war der König Ludwig XVIII. gezwungen, den jüngst bestiegenen Thron zu verlassen und sich durch die Flucht ins Ausland zu retten.—Napoleons zweite Regierung war indessen nur von kurzer Dauer (100 Tage). Der langersehnte Friede konnte nur durch seinen Untergang herbeigeführt werden, weshalb die Großmächte Östreich, Rußland, Preußen und England am 25. März einen Allianzvertrag abschlossen, durch den sie sich verbanden, Napoleon gemeinschaftlich zu bekämpfen und der Herrschaft desselben auf immer ein Ende zu machen. Dies gelang ihnen auch bald, denn am 18. Juni 1815 wurden die noch übrigen, schnell von Napoleon zusammengerafften Streitkräfte Frankreichs in der großen Schlacht bei Waterloo unter Wellingtons und Blüchers Führung gänzlich vernichtet. Napoleon wollte am 21. Juni zu Blois zu gunsten seines noch unmündigen Sohnes abdanken, seine Abdankung wurde aber nicht angenommen, und als er sich am 3. Juli in Rochefort nach Amerika einschiffen wollte, fand er den dortigen Hafen durch englische Kriegsschiffe gesperrt, worauf er sich unter den Schutz Englands stellte und sich auf das Linienschiff Bellerophon begab. Auf Beschluß der verbündeten Mächte wurde er nun als ‘General Bonaparte’ nach der entlegenen Insel St. Helena transportiert, wo er am 16. Okt. 1815 anlangte und, in Longwood wohnend, am 5. Mai 1821 in den Armen einiger ihm noch treu verbliebenen Freunde eines natürlichen Todes starb.

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