Note 255 — Dritter Abschnitt. Monarchien der Völkerwanderung.
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Er herrscht seitdem in Soissons, wohin die vita S. Remigii auch seine Residenz verlegt. Schon vor und bei seiner Taufe zeigt er sich ganz als Landesherrn im Rheims. Noch vor 496 macht er seinen Brautwerber Aurelian zum Herzog von Melun (Gesta Franc. wohl localen Ursprungs), bald nachher bestimmt er über die Besetzung des Bisthums Auxerre (vita S. Eptadii). Nach der vita S. Vedasti scheint auch Toul und Verdun ihm gehört zu haben. Die Empörung Verduns fällt nach der frühesten Quelle, der vita S. Maximini, kurz vor 507, da Chlodovech gleich nachher ein Kloster auf dem südlichen Ufer der Loire fundirt; Hugo Flavian. und Aimoin schreiben die Geschichte aus, und schieben sie in Gregor’s Erzählung, jener nach dem Sturze Sigibert’s von Cöln, dieser nach dem Alamannenkrieg, beide ganz willkürlich ein. Die Folgerung Löbell’s, Verdun habe zu Ripuarien gehört und sich wegen Sigibert’s Ermordung aufgelehnt, ist also ohne Grund.