Note 250 — Dritter Abschnitt. Monarchien der Völkerwanderung.
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Sidon. ep. 4, 17, vgl. mit dem Schreiben des Auspicius bei Bucher Belgic. Rom. p. 570. Eichhorn nimmt zwar an, daß irgend wann auch Metz, Rheims und Chalons s. M. ripuarisch gewesen seien. Der einzige Grund aber ist, daß sie später zu Auster gehören, was sich aus der Convenienz der Reichstheilung von 511 hinreichend erklärt, da Theoderich ohne diesen Zuwachs offenbar im Nachtheile gestanden hätte. Jene drei Städte unterscheiden sich noch lange von dem Stammlande, wie aus den Versuchen Childebert’s II. und Chlothar’s II. erhellt, sie mit Neustrien zu verbinden (Fredeg 16 und 47). – Die Francia Rhinensis des Geogr. Rav. umfaßt u. A. auch Thüringen, ist also nur eine andere Benennung für Austrasien, nicht für Ripuarien. Vgl. Zeuß s. v. Oberfranken und Austrasien.