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Einführung in die Hauptgesetze der Zeichnerischen Darstellungsmethoden

Note 79 — Front matter (continued 2)

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Das Auge ist durchaus gew

öhnt, Bilder, die sich auf die Kugel beziehen, in orthogonaler

Projektion dargestellt zu sehen. Wahrscheinlich beruht es darauf, daß die Kugel dem Auge von jedem

Punkte aus gleich erscheint, und zwar so, daß ihr wirklicher Umriß

u

ein Kreis ist. Es w

ünscht daher

auch den scheinbaren Umriß

u

'

als Kreis zu sehen. Dies ist aber nur f

ür die orthogonale Projektion der

Fall. Bei schiefer Projektion ist der scheinbare Umriß eine Ellipse, doch projiziert sich auch

bei ihr der zur Bildebene parallele gr

ößte Kreis in seiner naturlichen Form. Ihn pflegt man

deshalb bei schiefer Projektion im Bilde zu zeichnen. Er wird aber von den Bildern der anderen

gr

ößten Kreise im allgemeinen nicht ber

ührt, sondern gekreuzt. Ein derartiges Bild entsteht

z.

B., wenn wir in Figur

83

den Kreisbogen

AC

zum ganzen Kreis und die Ellipsenbogen

AB

'

und

CB

'

zu den ganzen Ellipsen vervollst

ändigen. Die Ellipse, die in diesem Fall den

scheinbaren Umriß darstellt, w

ürde diese Kurven wieder ber

ühren. Doch ist ein so gezeichnetes Bild

dem Auge trotz setner Richtigkeit aus den genannten Gr

ünden ungewohnt und wird deshalb

besser vermieden. F

ür einzelne Teile der Kugel ist dies, wie die Figuren zeigen, nicht der

Fall.

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