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Die Traumdeutung

Note (202) — VIII. Literaturverzeichnis.

Reading edition

Auf Grund eines Ausspruches von Mozart über die Art seiner Produktion sieht Du Prel »das Geheimnis musikalischer Konzeption in der Verdichtung von Gehörsvorstellungen« (Phil. d. Mystik, p. 89). Neuerdings hat Hans Thoma versucht, auch das Schaffen des Malers aus einem dem Traumzustand verwandten »inneren« Schauen zu verstehen: ». . . Es tritt hier das ein, was man beim künstlerischen Schaffen als das Unbewußte bezeichnet, das der Grund ist des großen Zaubers, den die Unerklärlichkeit der hohen Kunstwerke ausübt. Auch der Schaffende hat keine Erklärung, weil etwas mit ihm geschehen, das von einem geheimnisvollen Wirken der Natur aus sein Schaffen geleitet hat, daß er doch bei aller verstandesmäßigen Findigkeit in bezug auf sein Material und Handwerk wie in einem Traumzustand schaffen konnte.«

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