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Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft

Fußnoten

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Zweck ist jederzeit der Gegenstand einer Zuneigung, das ist, einer unmittelbaren Begierde zum Besitz einer Sache, vermittelst seiner Handlung; so wie das Gesetz (das praktisch gebietet), ein Gegenstand der Achtung ist. Ein objectiver Zweck (d. i. derjenige, den wir haben sollen), ist der, welcher uns von der bloßen Vernunft als ein solcher aufgegeben wird. Der Zweck, welcher die unumgängliche Bedingung, und zugleich zureichende aller übrigen enthält, ist der Endzweck. Eigene Glückseligkeit ist der subjective Endzweck vernünftiger Weltwesen, (den jedes derselben vermöge seiner von sinnlichen Gegenständen abhängigen Natur hat, und von dem es ungereimt wäre, zu sagen: daß man ihn haben solle), und alle praktischen Sätze, die diesen Endzweck zum Grunde haben, sind synthetisch aber zugleich empirisch. Daß aber Jedermann sich das höchste, in der Welt mögliche Gut, zum Endzwecke machen solle, ist ein synthetischer praktischer Satz a priori, und zwar ein objectivpraktischer durch die reine Vernunft aufgegebener, weil er ein Satz ist, der über den Begriff der Pflichten in der Welt hinausgeht, und eine Folge derselben (einen Effect) hinzuthut, der in den moralischen Gesetzen nicht enthalten ist, und daraus also analytisch nicht entwickelt werden kann. Diese nämlich gebieten schlechthin, es mag auch der Erfolg derselben sein, welcher er wolle, ja sie nöthigen sogar davon gänzlich zu abstrahiren, wenn es auf eine besondre Handlung ankommt, und machen dadurch die Pflicht zum Gegenstande der größten Achtung, ohne uns einen Zweck (und Endzweck) vorzulegen und aufzugeben, der etwa die Empfehlung derselben und die Triebfeder zur Erfüllung unsrer Pflicht ausmachen müßte. Alle Menschen könnten hieran auch genug haben, wenn sie (wie sie sollten), sich bloß an die Vorschrift der reinen Vernunft im Gesetz hielten. Was brauchen sie den Ausgang ihres moralischen Thuns und Lassens zu wissen, den der Weltlauf herbeiführen wird? Für sie ist’s genug, daß sie ihre Pflicht thun; es mag nun auch mit dem irdischen Leben Alles aus sein, und wohl gar selbst in diesem, Glückseligkeit und Würdigkeit vielleicht niemals zusammentreffen. Nun ists aber eine von den unvermeidlichen Einschränkungen des Menschen und seines (vielleicht auch aller andern Weltwesen) praktischen Vernunftvermögens, sich bei allen Handlungen nach dem Erfolg aus denselben umzusehen, um in diesem etwas aufzufinden, was zum Zweck für ihn dienen und auch die Reinigkeit der Absicht beweisen könnte, welcher in der Ausübung (nexu effectivo) zwar das letzte, in der Vorstellung aber und der Absicht (nexu finali) das erste ist. An diesem Zwecke nun, wenn er gleich durch die bloße Vernunft ihm vorgelegt wird, sucht der Mensch etwas, was er lieben kann; das Gesetz, also, was ihm bloß Achtung einflößt, ob es zwar jenes als Bedürfniß nicht anerkennt, erweitert sich doch zum Behuf desselben zu Aufnehmung des moralischen Endzwecks der Vernunft unter seine Bestimmungsgründe; das ist, der Satz: mache das höchste in der Welt mögliche Gut zu deinem Endzweck, ist ein synthetischer Satz a priori, der durch das moralische Gesetz selber eingeführt wird, und wodurch gleichwol die praktische Vernunft sich über das Letztere erweitert, welches dadurch möglich ist, daß jenes auf die Natureigenschaft des Menschen, sich zu allen Handlungen noch außer dem Gesetz noch einen Zweck denken zu müssen, bezogen wird, (welche Eigenschaft desselben ihn zum Gegenstande der Erfahrung macht) und ist (gleichwie die theoretischen und dabei synthetischen Sätze a priori) nur dadurch möglich, daß er das Princip a priori der Erkenntniß der Bestimmungsgründe einer freien Willkühr in der Erfahrung überhaupt enthält, sofern diese, welche die Wirkungen der Moralität in ihren Zwecken darlegt, dem Begriff der Sittlichkeit, als Causalität in der Welt, objective, obgleich nur praktische Realität verschafft. — Wenn nun aber die strengste Beobachtung der moralischen Gesetze als Ursache der Herbeiführung des höchsten Guts (als Zwecks) gedacht werden soll: so muß, weil das Menschenvermögen dazu nicht hinreicht, die Glückseligkeit in der Welt einstimmig mit der Würdigkeit glücklich zu sein, zu bewirken, ein allvermögendes moralisches Wesen als Weltherrscher angenommen werden, unter dessen Vorsorge dieses geschieht, d. i. die Moral führt unausbleiblich zur Religion.

Aetas parentum, pejor avis, tulit Nos nequiores, mox daturos Progeniem vitiosiorem.

Horat.

[[Den Begriff der Freiheit mit der Idee von Gott, als einem nothwendigen Wesen, zu vereinigen, hat gar keine Schwierigkeit; weil die Freiheit nicht in der Zufälligkeit der Handlung (daß sie gar nicht durch Gründe determinirt sei), d. i. nicht im Indeterminismus (daß Gutes oder Böses zu thun Gott gleich möglich sein müsse, wenn man seine Handlung frei nennen sollte), sondern in der absoluten Spontaneität besteht, welche allein beim Prädeterminismus Gefahr läuft, wo der Bestimmungsgrund der Handlung in der vorigen Zeit ist, mithin so, daß jetzt die Handlung nicht mehr in meiner Gewalt, sondern in der Hand der Natur ist, mich unwiderstehlich bestimmt; da dann, weil in Gott keine Zeitfolge zu denken ist, diese Schwierigkeit wegfällt.]][167]

[[Das zu frühe und dadurch (daß es eher kommt, als die Menschen moralisch besser geworden sind) schädliche Zusammenschmelzen der Staaten wird, — wenn es uns erlaubt ist, hierin eine Absicht der Vorsehung anzunehmen, — vornehmlich durch zwei mächtig wirkende Ursachen, nämlich Verschiedenheiten der Sprachen und Verschiedenheit der Religionen verhindert.]][187]

[[Nicht daß er aufhöre, (denn vielleicht mag er als Vehikel immer nützlich und nöthig sein) sondern aufhören könne; womit nur die innere Festigkeit des reinen moralischen Glaubens gemeint ist.]][191]

Was aber die Erbauung betrifft, die durchs Kirchengehen beabsichtigt wird, so ist das öffentliche Gebet darin zwar auch kein Gnadenmittel, aber doch eine ethische Feierlichkeit, es sei durch vereinigte Anstimmung des Glaubens-Hymnus, oder auch durch die förmlich durch den Mund des Geistlichen im Namen der ganzen Gemeinde an Gott gerichtete, alle moralische Angelegenheit der Menschen in sich fassende Anrede, welche, da sie diese als öffentliche Angelegenheit vorstellig macht, wo der Wunsch eines Jeden sich mit den Wünschen Aller zu einerlei Zwecke (der Herbeiführung des Reichs Gottes) als vereinigt vorgestellt werden soll, nicht allein die Rührung bis zur sittlichen Begeisterung erhöhen kann, (anstatt daß die Privatgebete, da sie ohne diese erhabene Idee abgelegt werden, durch Gewohnheit den Einfluß aufs Gemüth nach und nach ganz verlieren), sondern auch mehr Vernunftgrund für sich hat als die erstere, den moralischen Wunsch, der den Geist des Gebets ausmacht, in förmliche Anrede zu kleiden, ohne doch hiebei an Vergegenwärtigung des höchsten Wesens, oder eigene besondere Kraft dieser rednerischen Figur, als eines Gnadenmittels, zu denken. Denn es ist hier eine besondere Absicht, nämlich durch eine äußere die Vereinigung aller Menschen zum[208] gemeinschaftlichen Wunsche des Reichs Gottes vorstellende Feierlichkeit jedes Einzelnen moralische Triebfeder desto mehr in Bewegung zu setzen; welches nicht schicklicher geschehen kann, als dadurch, daß man das Oberhaupt desselben, gleich als ob es an diesem Orte besonders gegenwärtig wäre, anredet.

In diesem Text finden sich drei Arten von Fußnoten. Kants ursprüngliche Fußnoten werden unmarkiert wiedergegeben. Fußnoten, die Kant selbst der Ausgabe B von 1794 hinzufügte, werden am Anfang des Fußnotentextes mit † gekennzeichnet. Außerdem hat der Herausgeber (Kehrbach) sie in [[ ]] eingeschlossen und mit eigenen Fußnoten als Zusätze der Ausgabe B von 1794 gekennzeichnet.

Zusätzliche Fußnoten des Herausgebers (Kehrbach) sind mit kursivem Textstil markiert.

Die Fußnoten wurden durchgehend neu numeriert, ihrem Erscheinen im Text gemäß sortiert und am Ende des Buches gesammelt.

Die Originalvorlage hatte am Ende jeder Seite Angaben zu den entsprechenden Seitennummern in sechs früheren Ausgaben des Textes. Diese Angaben finden sich hier am rechten Rand des Textes. Mehr Einzelheiten dazu und zur Markierung der Unterschiede der Ausgaben von 1793 und 1794 finden sich in der Vorrede des Herausgebers (Kehrbach).

Die Schreibweise der Buchvorlage wurde weitgehend beibehalten. Einige wenige Fehler wurden korrigiert wie hier aufgeführt, teilweise unter Verwendung weiterer Ausgaben (vorher/nachher):

... wurde, nur auf die Legalität der Handlungen, die in ... ... würde, nur auf die Legalität der Handlungen, die in ...

... Gebote ausrichten, mithin in allem ihren Thun und Lassen, ... ... Gebote ausrichten, mithin in allem ihrem Thun und Lassen, ...

... zur Menschheit, sofern sie seinem Willen nach allem ihren ... ... zur Menschheit, sofern sie seinem Willen nach allem ihrem ...

... er (weil eine gänzliche Verzicht auf das Physische der Glückseligkeit ... ... er (weil eine gänzliche Verzichtthuung auf das Physische der Glückseligkeit ...

... an das Geschäft derer, denen die Auslegung desselben ... ... in das Geschäft derer, denen die Auslegung desselben ...

... die Moral enthält, (und der keiner Materie der Willkühr, sondern bloß ... ... die Moral enthält, (und der keine Materie der Willkühr, sondern bloß ...

... der Persönlichkeit des Menschen (den psychologischen) die nur unter ... ... der Persönlichkeit des Menschen (den psychologischen), die nur unter ...

... läßt, Gott dieses Erkenntniß uns wohl durch Eingebung ... ... läßt, Gott diese Erkenntniß uns wohl durch Eingebung ...

Notes in this chapter

Note 1 · Note 2 · Note 3 · Note 4 · Note 5 · Note 6 · Note 7 · Note 8 · Note 9 · Note 10 · Note 11 · Note 12 · Note 13 · Note 14 · Note 15 · Note 16 · Note 17 · Note 18 · Note 19 · Note 20 · Note 21 · Note 22 · Note 23 · Note 24 · Note 25 · Note 26 · Note 27 · Note 28 · Note 29 · Note 30 · Note 31 · Note 32 · Note 33 · Note 34 · Note 35 · Note 36 · Note 37 · Note 38 · Note 39 · Note 40 · Note 41 · Note 42 · Note 43 · Note 44 · Note 45 · Note 46 · Note 47 · Note 48 · Note 49 · Vgl. hierzu Vorwort des Herausgebers, S. VI.Note 50 · Hier folgt in dem Originaldruck (A) die Bemerkung: „Die auf den ersten Bogen von der meinigen abweichenden Orthographie wird der Leser wegenNote 51 · Diese Angabe berichtigt Kant in dem Abschnitt: Emendanda (B. S. [XXIX]) mit den Worten: „Die meisten neuen Zusätze sind nicht, wie in der VoNote 52 · Note 53 · Daß der erste subjective Grund der Annehmung moralischer Maximen unerforschlich sei, ist daraus schon vorläufig zu ersehen: daß, da diese AnNote 54 · Wenn das Gute = a ist, so ist sein contradictorisch Entgegengesetztes, das Nichtgute. Dieses ist nun die Folge entweder eines bloßen MangelsNote 55 · † [[Herr Prof. Schiller mißbilligt in seiner mit Meisterhand verfaßten Abhandlung (Thalia 1793, 3. Stück) über Anmuth und Würde in der MoralNote 56 · Die alten Moralphilosophen, die so ziemlich Alles erschöpften, was über die Tugend gesagt werden kann, haben obige zwei Fragen auch nicht unNote 57 · B: den einzelnen.Note 58 · Man kann diese nicht, als schon in dem Begriff der vorigen enthalten, sondern man muß sie nothwendig als eine besondere Anlage betrachten. DNote 59 · „concupiscentia“ ist Zusatz von B.Note 60 · † [[Hang ist eigentlich nur die Prädisposition zum Begehren eines Genusses, der, wenn das Subject die Erfahrung davon gemacht haben wird, NeNote 61 · B hat „verderbter“ statt „verdorbener“.Note 62 · † [[Wie der immerwährende Krieg zwischen den Arathapescau- und den Hundsrippen-Indianern keine andere Absicht, als bloß das Todtschlagen hatNote 63 · † [[Wenn man dieser ihre Geschichte bloß als das Phänomen der uns großentheils verborgenen inneren Anlagen der Menschheit ansieht, so kann mNote 64 · B: worin.Note 65 · Von diesem Verdammungsurtheile der moralisch richtenden Vernunft ist der eigentliche Beweis nicht in diesem, sondern im vorigen Abschnitte eNote 66 · Die drei sogenannten obern Facultäten (auf hohen Schulen) würden, jede nach ihrer Art, sich diese Vererbung verständlich machen: nämlich, enNote 67 · Alle bezeugte Ehrerbietung gegen das moralische Gesetz ohne ihm doch, als für sich hinreichender Triebfeder, in seiner Maxime das UebergewicNote 68 · Das hier Gesagte muß nicht dafür angesehen werden, als ob es Schriftauslegung sein solle, welche außerhalb den Grenzen der Befugniß der bloßNote 69 · B: erhabener.Note 70 · In B steht über dieser Aufschrift: Allgemeine Anmerkung. Die Zahl V ist weggelassen.Note 71 · Der der Anlage nach gute Baum ist es noch nicht der That nach; denn wäre er es, so könnte er freilich nicht arge Früchte bringen; nur wenn dNote 72 · Worte, die einen zwiefachen ganz verschiednen Sinn annehmen können, halten öfter die Ueberzeugung aus den klärsten Gründen lange Zeit auf. WNote 73 · B druckt: Daß aber Jemand nicht bloß ein gesetzlich, sondern ..... (virtus noumenon) werde, welcher &c.Note 74 · Daß der Begriff der Freiheit der Willkühr nicht vor dem Bewußtsein des moralischen Gesetzes in uns vorhergehe, sondern nur aus der BestimmbaNote 75 · † [[Diese allgemeine Anmerkung[168] ist die erste von den vieren, deren eine jedem Stücke dieser Schrift angehängt ist, und welche die AufscNote 76 · Diese Philosophen nahmen ihr allgemeines moralisches Princip von der Würde der menschlichen Natur, der Freiheit, (als Unabhängigkeit von derNote 77 · Es ist eine ganz gewöhnliche Voraussetzung der Moralphilosophie, daß sich das Dasein des Sittlichbösen im Menschen gar leicht erklären lasseNote 78 · Es ist eine Eigenthümlichkeit der christlichen Moral: das Sittlichgute vom Sittlichbösen nicht wie den Himmel von der Erde, sondern wie den Note 79 · Zusatz von B.Note 80 · B: diese.Note 81 · B: geschehen sein müßten.Note 82 · Es ist freilich eine Beschränktheit der menschlichen Vernunft, die doch einmal von ihr nicht zu trennen ist: daß wir uns keinen moralischen Note 83 · Es muß nicht übersehen werden, daß hiermit nicht gesagt werden wolle: daß die Gesinnung die Ermangelung des Pflichtmäßigen, folglich das wirNote 84 · Es gehört unter die Fragen, aus denen der Frager, wenn sie ihm auch beantwortet werden könnten, doch nichts Kluges zu machen verstehen würdeNote 85 · Die Hypothese: alle Uebel in der Welt im Allgemeinen als Strafen für begangene Uebertretungen anzusehen, kann nicht sowohl, als zum Behuf eiNote 86 · Auch die reinste moralische Gesinnung bringt am Menschen als Weltwesen, doch nichts mehr, als ein continuirliches Werden eines Gott wohlgefäNote 87 · † [[Sondern nur Empfänglichkeit, welche Alles ist, was wir unsererseits uns beilegen können; der Rathschluß aber eines Oberen zu Ertheilung Note 88 · In B fehlt: vermeinten.Note 89 · † [[Die Absicht derer, die am Ende des Lebens einen Geistlichen rufen lassen, ist gewöhnlich, daß sie an ihm einen Tröster haben wollen; nicNote 90 · Der P. Charlevoix berichtet: daß da er seinem Irokesischen Katechismusschüler alles Böse vorerzählte, was der böse Geist in die zu Anfang guNote 91 · † [[Eine vom angebornen Hange zum Bösen freie Person so als möglich sich zu denken, daß man sie von einer jungfräulichen Mutter gebären läßtNote 92 · † [[Nicht daß er (wie D. Bahrdt romanhaft dichtete) den Tod suchte, um eine gute Absicht, durch ein Aufsehen erregendes glänzendes Beispiel,Note 93 · In B fehlt „ganzen“.Note 94 · † [[Wobei man einräumen kann, daß er nicht der einzige sei.]][177]Note 95 · In B fehlt: „zwar“.Note 96 · Selbst Religionslehrer, die ihre Glaubensartikel an die Autorität der Regierung anschließen, (Orthodoxe) befolgen hierin mit der letzteren dNote 97 · † [[Heißt so viel als, er nimmt den Wunderglauben nicht in seine Maximen (weder der theoretischen noch praktischen Vernunft) auf, ohne doch Note 98 · Der Satz lautet in B etwas verändert: Aber daß man durch die Gabe recht fest an Wunder theoretisch zu glauben, sie auch wohl gar selbst bewiNote 99 · Es ist eine gewöhnliche Ausflucht derjenigen, welche den Leichtgläubigen magische Künste vorgaukeln, oder sie solche wenigstens im AllgemeinNote 100 · B: und die damit verbundenen feindseligen Neigungen.Note 101 · B: könnten.Note 102 · Zusatz von B. — Der Satz lautet im Original: „... und zu Beförderung des Guten [keine] im Menschen [dahin] abzweckende Vereinigung, eine besNote 103 · In B fehlt: jemals.Note 104 · Der Theil des Satzes: „des guten Princips, das in jedem Menschen liegt“ fehlt in B. — B druckt: „Befehdung durch das Böse“.Note 105 · Hobbes Satz: status hominum naturalis est bellum omnium in omnes, hat weiter keinen Fehler, als daß es heißen sollte: est status belli etc. Note 106 · Dieses ist das Princip alles äußern Rechts.Note 107 · Sobald etwas als Pflicht erkannt wird, wenn es gleich durch die bloße Willkühr eines menschlichen Gesetzgebers auferlegte Pflicht wäre, so iNote 108 · Text in [[ ]] ist Zusatz von B.Note 109 · B: oder wohl gar Usurpation höhern Ansehens.Note 110 · B: „gehörig vorbereitenden Fortschritte“. Nach dem Druckfehlerverzeichniß von A wollte Kant den obigen Text.Note 111 · † [[Moralischer Weise sollte es umgekehrt zugehen.]][182]Note 112 · B hat statt: „alle Zweifel“ ... „alle Einwürfe“.Note 113 · Ein Ausdruck für alles Gewünschte, oder Wünschenswerthe, was wir doch weder voraussehen, noch durch unsre Bestrebung nach ErfahrungsgesetzenNote 114 · Die Mongolen nennen Tibet (nach Georgii Alphab. Tibet.) Tangut-Chadzar, d. i. das Land der Häuserbewohner, um diese von sich als in Wüsten uNote 115 · † [[Um dieses an einem Beispiel zu zeigen, nehme man Psalm LIX, V. 11-19, wo ein Gebet um Rache, die bis zum Entsetzen weit geht, angetroffeNote 116 · B: machten es nachgerade mit ihrer fabelhaften Götterlehre eben so.Note 117 · B: „dem Volke“ statt „ihm“.Note 118 · B: „es“ statt „er“.Note 119 · In B fehlt: „und alten“.Note 120 · B: diese.Note 121 · Der Satz lautet in B: „daher der Ausleger, welcher auch die Grundsprache inne hat, doch noch ausgebreitete historische Kenntniß und Kritik bNote 122 · B: an den Gesetzgeber.Note 123 · Zusatz von B.Note 124 · B: Gutes.Note 125 · † [[Der die Existenz einer solchen Person auf historische Beweisthümer gründen muß.]][184]Note 126 · Zusatz von B.Note 127 · Das kann wohl so ausgelegt werden: kein Mensch kann mit Gewißheit sagen, woher dieser ein guter, jener ein böser Mensch, (beide comparative)Note 128 · Zusatz von B.Note 129 · B: in der.Note 130 · Dem Kirchenglauben kann, ohne daß man ihm weder den Dienst aufsagt, noch ihn befehdet, sein nützlicher Einfluß als eines Vehikels erhalten, Note 131 · B: macht.Note 132 · Mit welchem sich die öffentliche Geschichte desselben (die daher auch allgemein zum Beispiel der Nachfolge dienen konnte), endigt. Die als ANote 133 · B: dies.Note 134 · Eine von den Ursachen dieses Hanges liegt in dem Sicherheitsprincip: daß die Fehler einer Religion, in der ich geboren und erzogen bin, dereNote 135 · Wenn eine Regierung es nicht für Gewissenszwang gehalten wissen will, daß sie nur verbietet, öffentlich seine Religionsmeinung zu sagen, indNote 136 · Dieser Ausdruck kann, (wenn man das Geheimnißvolle, über alle Grenzen möglicher Erfahrung Hinausreichende, bloß zur heiligen Geschichte der Note 137 · † [[Hier wird nun ein Reich Gottes, nicht nach einem besonderen Bunde (kein messianisches), sondern ein moralisches (durch bloße Vernunft erNote 138 · Zusatz von B.Note 139 · B: finde.Note 140 · So ist die Ursache der allgemeinen Schwere aller Materie der Welt uns unbekannt, dermaßen, daß man noch dazu einsehen kann, sie könne von unNote 141 · Zusatz von B.Note 142 · In der heiligen Weissagungsgeschichte der letzten Dinge wird der Weltrichter (eigentlich der, welcher die, die zum Reiche des guten PrincipsNote 143 · B: in einem und demselben Wesen.Note 144 · B: müßte.Note 145 · † [[Man kann nicht wohl den Grund angeben, warum so viele alte Völker in dieser Idee übereinkamen, wenn es nicht der ist, daß sie in der allNote 146 · B: welche.Note 147 · Zusatz von B.Note 148 · † [[Man trägt gemeiniglich kein Bedenken, den Lehrlingen der Religion den Glauben an Geheimnisse zuzumuthen, weil, daß wir sie nicht begreifNote 149 · B: offenbart hat, die Ursachen aber, aus welchen eine freie Handlung auf Erden geschehe &c.Note 150 · † [[Daher wir, was Freiheit sei, in praktischer Beziehung (wenn von Pflicht die Rede ist) gar wohl verstehen, in theoretischer Absicht aber,Note 151 · B hat statt: „er“ ... „der Mensch“.Note 152 · Zusatz von B.Note 153 · B: Glaubensprincip.Note 154 · Dieser Geist, durch welchen die Liebe Gottes als Seligmachers (eigentlich unsere dieser gemäße Gegenliebe) mit der Gottesfurcht, vor ihm alsNote 155 · B: Organisation sind, da denn diejenigen unter ihnen, welche.Note 156 · In B fehlt: (officiales).Note 157 · Zusatz von B.Note 158 · Durch diese Definition wird mancher fehlerhaften Deutung des Begriffs einer Religion überhaupt vorgebeugt. Erstlich: daß in ihr, was das theNote 159 · B: „aber“ statt „also“.Note 160 · B: sollen.Note 161 · B: streitig machen.Note 162 · Es ist nicht wohl einzusehen, warum dieses klare Verbot wider das auf bloßen Aberglauben, nicht auf Gewissenhaftigkeit gegründete ZwangsmittNote 163 · Die enge Pforte und der schmale Weg, der zum Leben führt, ist der des guten Lebenswandels; die weite Pforte und der breite Weg, den Viele waNote 164 · Wir wissen von der Zukunft nichts, und sollen auch nicht nach Mehrerem forschen, als was mit den Triebfedern der Sittlichkeit und dem ZweckeNote 165 · † [[Mendelssohn benutzt diese schwache Seite der gewöhnlichen Vorstellungsart des Christenthums auf sehr geschickte Art, um alles Ansinnen aNote 166 · Wahn ist die Täuschung, die bloße Vorstellung einer Sache mit der Sache selbst für gleichgeltend zu halten. So ist es bei einem kargen ReichNote 167 · † [[Es klingt zwar bedenklich, ist aber keineswegs verwerflich, zu sagen: daß ein jeder Mensch sich einen Gott mache, ja nach moralischen BeNote 168 · Für diejenigen, welche allenthalben, wo die Unterscheidungen des Sinnlichen vom Intellectuellen ihnen nicht so geläufig sind, Widersprüche dNote 169 · Zusatz von B.Note 170 · B: wird.Note 171 · Es ist eine psychologische Erscheinung: daß die Anhänger einer Confession, bei der etwas weniger Statutarisches zu glauben ist, sich dadurchNote 172 · † [[Diese bloß das Ansehen eines geistlichen Vaters (πάπα) bezeichnende Benennung erhält nur durch den Nebenbegriff eines geistlichen DespotNote 173 · B: Wogulitzen.Note 174 · In B fehlt: „überhaupt“.Note 175 · In B fehlt: „können“.Note 176 · Zusatz von B.Note 177 · „Dasjenige Joch ist sanft, und die Last ist leicht,“ wo die Pflicht, die Jedermann obliegt, als von ihm selbst und durch seine eigene VernunNote 178 · Die verschiedenen Glaubensarten der Völker geben ihnen nach und nach auch wohl einen, im bürgerlichen Verhältniß äußerlich auszeichnenden, CNote 179 · Ich gestehe, daß ich mich im Ausdruck, dessen sich auch wohl kluge Männer bedienen, nicht wohl finden kann: Ein gewisses Volk, (was in der BNote 180 · Zusatz von B.Note 181 · Zusatz von B.Note 182 · † [[Der nämliche Mann, der so dreist ist zu sagen: wer an diese oder jene Geschichtslehre als eine theure Wahrheit nicht glaubt, der ist verNote 183 · † [[O Aufrichtigkeit! du Asträa, die du von der Erde zum Himmel entflohen bist, wie zieht man dich (die Grundlage des Gewissens, mithin alleNote 184 · B: noch außer der stetigen.Note 185 · Zusatz von B.Note 186 · Zusatz von B.Note 187 · B: „doch“ statt „aber“.Note 188 · Zusatz von B.Note 189 · † [[S. Allgemeine Anmerkung zum ersten Stück.]][207]Note 190 · In jenem Wunsch, als dem Geiste des Gebets, sucht der Mensch nur auf sich selbst (zu Belebung seiner Gesinnungen vermittelst der Idee von GoNote 191 · Zusatz von B.Note 192 · Wenn man eine diesem Ausdrucke angemessene Bedeutung sucht, so ist sie wohl nicht anders anzugeben, als daß darunter die moralische Folge auNote 193 · B: und den Satz, daß sie.Note 194 · B: der gebrechlichen Weisheit.Note 195 · „zur Beobachtung“ fehlt in B.Note 196 · Der Text [[Eine moralisch .... nöthig ist]] ist Zusatz von B.Note 197 · Die ganze Anmerkung [[Herr Prof. Schiller .... zu haben]] ist Zusatz von B.Note 198 · Die ganze Anmerkung [[Hang ist .... sich selbst ausschließt]] ist Zusatz von B.Note 199 · Diese Anmerkung ist Zusatz von B.Note 200 · Diese Anmerkung ist Zusatz von B.Note 201 · Der Abschnitt dieser Anmerkung. [[Den Begriff der Freiheit .. ... Schwierigkeit wegfällt]] ist Zusatz von B.Note 202 · Vgl. S. 46, Anmerkung [36].Note 203 · Diese Anmerkung ist Zusatz von B.Note 204 · B: letzten.Note 205 · B: späten.Note 206 · Zusatz von B.Note 207 · Diese Anmerkung ist Zusatz von B. Es fehlt übrigens im Text von B das Verweisungszeichen (* oder †).Note 208 · Diese Anmerkung ist Zusatz von B.Note 209 · Die Anmerkung ist Zusatz von B.Note 210 · Die Anmerkung ist Zusatz von B.Note 211 · Die Anmerkung ist Zusatz von B.Note 212 · Zusatz von B.Note 213 · Die Anmerkung ist Zusatz von B.Note 214 · Der Satz: „durch die Ankündigung &c.“ lautet in B etwas verändert: da es hingegen durch die Ankündigung eines wahren Wunders niedergeschlageNote 215 · B: (des Erwerbs oder der Erhaltung derselben).Note 216 · Die Anmerkung ist Zusatz von B.Note 217 · Die Anmerkung ist Zusatz von B.Note 218 · Diese Anmerkung ist Zusatz von B.Note 219 · Zusatz von B.Note 220 · In B fehlte „gemäß“.Note 221 · Der Abschnitt [[Das zu frühe ... verhindert]] ist Zusatz von B.Note 222 · In B fehlt: dadurch.Note 223 · In B fehlt: „so“.Note 224 · In B fehlt: „das“.Note 225 · Der in [[ ]] stehende Abschnitt der Anmerkung ist Zusatz von B.Note 226 · Diese Anmerkung ist Zusatz von B.Note 227 · B: Geheimnißhaltung.Note 228 · B: nützlich sein möchte.Note 229 · In B fehlt: wird.Note 230 · Diese Anmerkung ist Zusatz von B.Note 231 · Diese Anmerkung ist Zusatz von B.Note 232 · Diese Anmerkung ist Zusatz von B.Note 233 · Der Abschnitt: [[Das Richten bedeutet .... Rechtsausspruch thut]] ist Zusatz von B.Note 234 · Diese Anmerkung ist Zusatz von B.Note 235 · Diese Anmerkung ist Zusatz von B.Note 236 · Diese Anmerkung ist Zusatz von B.Note 237 · † [[Diese merkwürdige Erscheinung (des Stolzes eines unwissenden, obgleich verständigen Volks auf seinen Glauben) kann auch von Einbildung dNote 238 · B hat statt: „Kleinmüthigkeit“ das Wort: „Selbstverachtung“.Note 239 · Diese Anmerkung ist Zusatz von B.Note 240 · Diese Anmerkung ist Zusatz von B.Note 241 · Diese Note ist Zusatz von B.Note 242 · B: „im“ statt „zum“.Note 243 · Diese Anmerkung ist Zusatz von B.
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