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Die Reden Gotamo Buddhos. Mittlere Sammlung, zweiter Band

Note 277 8 — NACHWEISE

Karl Eugen Neumann translation

»Ich habe früher, Māgandiyo, auch im Hause gelebt und war mit dem Besitz und Genuss der fünf Begehrungen begabt: der durch das Auge ins Bewusstsein tretenden Formen, der durch das Ohr ins Bewusstsein tretenden Töne, der durch die Nase ins Bewusstsein tretenden Düfte, der durch die Zunge ins Bewusstsein tretenden Säfte, der durch den Leib ins Bewusstsein tretenden Tastungen, der ersehnten, geliebten, entzückenden, angenehmen, dem Begehren entsprechenden, reizenden. Und ich besaß, Māgandiyo, drei Paläste, einen für den Herbst, einen für den Winter, einen für den Sommer.[77] Und ich brachte, Māgandiyo, die vier herbstlichen Monate im Herbstpalaste zu, von unsichtbarer Musik bedient, und stieg nicht vom Söller herab. Später hab’ ich dann eben des Begehrens Entstehn und Vergehn, Labsal und Elend und Ueberwindung der Wahrheit gemäß verstanden und die begehrende Lust verworfen, das begehrende Fieber verleugnet, habe den Durst bezwungen und die Ebbung des eigenen Gemüthes erlangt. Und ich sah wie die anderen Wesen, dem Begehren hingegeben, von begehrendem Dürsten verzehrt, von begehrendem Fieber entzündet, den Begierden fröhnen; und ich konnte sie nicht beneiden, keine Freude daran finden: und warum nicht? Weil ja, Māgandiyo, meine Freude, gar fern von Begierden, fern von unheilsamen Dingen, bis an himmlisches Wohl heranreichte: {505} solcher Freude genießend mocht’ ich Gemeines entbehren, keine Freude daran finden.

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