Note 25 — DRITTER THEIL BUCH DER GLEICHNISSE (continued 2)
Karl Eugen Neumann translation
Diese wohlbekannten neun phāsuvihārā hat wohl Asoko gemeint, wenn er, auf dem Bairāter Edikt I. 5, von den aliyavasāni spricht: denn sie heißen auch ariyavisesā, z. B. in der folgenden Rede. — Freilich ließe sich noch an den ariyūposatho, AN III. No. 70, und an die Dekade im Saṉgītisuttam denken. Für Asokos aliyavasāni = phāsuvihārā spricht noch Khuddakapāṭho IV, 9 santāvāsā (so ist zu lesen) = MN vol. I. p. 42 santā vihārā. Als 6. Fassung derselben Begriffe sei hier noch anupubbavihārā gegeben: Paṭtisambhidāmaggo, Pāli-Mss NEUMANN No. 5 fol. ki. — Der von Asoko im selben Edikt als moneyasūte belobte Text ist weder im Sāmaññaphalasuttam noch im AN III. No. 120, wie OLDENBERG Vin. I. XL1 vermuthet hat, wohl aber im 2. Theil des Nālakasuttam des Suttanipāto, vv. 699–723, mit voller Sicherheit wiederzuerkennen. Der selben, dem götterbegnadeten Gnadenreich so sympathischen Sammlung könnte auch der Upatisapasine entnommen sein: der unermüdliche Prediger der ahiṃsā hätte damit nämlich das Sāriputtapañhasuttam (vv. 955–975) empfehlen wollen, keineswegs die erst später zu hohem Ansehn gelangte dunkle metaphysische Formel ye dhammā hetuppabhavādi. Die Verse 964/5 stellten die Anāgatabhayāni im Auszuge dar. Wahrscheinlich aber wird unsere 24. Rede gemeint sein, welcher der Titel Upatissapañho ganz eigentlich zukommt und die überdies noch durch e—cā unserer 61. Rede, dem Rāhulovādo, verbunden ist: Asokos allgemeine Angabe bhagavatā bhāsite widerspricht, im Grunde genommen, nicht.