Note 201 — FÜNFZEHNTER THEIL BUCH DES SECHSFACHEN GEBIETES
Karl Eugen Neumann translation
Vergl. Anm. 110. — Upapajjīti zeigt den Schluss des Berichtes an. Der Kommentar fügt noch ein paar Verse hinzu. — Anāthapiṇḍiko, der Almosenspender, war allmälig der Beiname des gabenreichen und ungewöhnlichen Mannes geworden: von Hause aus hieß er Sudatto, d. i. OTTO. Cf. Aṉguttaranikāyo I, 14, 6, 2.
Das Thema dieser meisterlichen Fugenrede findet man bei ECKHART, p. 14, also wieder: »Wil dîn ouge alliu dinc sehen unde dîn ôre alliu dinc hoeren unde dîn herze alliu dinc gedenken, in der wârheit, in allen disen dingen muoz dîn sêle zerströuwet werden. Dar umbe sprichet ein meister: swenne der mensche ein indewendic werc sol wirken, sô muoz er alle sîne krefte în ziehen, rehte als in einen winkel sîner sêle, unde sich verbergen vor allen bilden unde formen, und aldâ mag er wirken.«
Der Garten Anāthapiṇḍikos war, nebenher bemerkt, bei uns, vierzig Jahre nach ECKHARTS Tode, von MERSWIN durch die Stiftung des Grünen Werder, auf einer Insel der Ill bei Straßburg, in seiner ganzen Eigenart erstaunlich getreu wiedergeschaffen worden; worüber das Nähere PREGERS Geschichte der deutschen Mystik 3. Band S. 373 einzusehn ist.