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Die Prinzessin Girnara

LEGENDE

Reading edition

Das obere Gewölbe. Kolossales Gemäuer. Eine einzige Fackel.

DIE JUNGE DIENERIN:

Vergebens ruf’ ich nach denen, die mir gehören.

DIE ALTE DIENERIN:

Drei Tage lang sah ich die Sonne in siebzehn Jahren.

DIE JUNGE DIENERIN:

Das Blut will hinaus, hat Meer und Sterne noch nicht vergessen.

DIE SCHWARZE SKLAVIN:

Tief schläft die Herrin.

DIE JUNGE DIENERIN:

Ist nie ein Schlaf; Unheimliches ist es, das droht und schweigt.

DIE ALTE DIENERIN:

Auf dem Weg hieher vom Gestade des Geiersees, da schien die Sonne.

DIE SCHWARZE SKLAVIN:

Die Herrin spricht im Schlaf.

DIE JUNGE DIENERIN:

Ist nie ein Traum; Unheimliches ist es, das droht und flüstert.

DIE ALTE DIENERIN:

Die Arbeit tut! An den Rocken und spinnt! An den Herd und schürt Feuer!

DIE JUNGE DIENERIN:

Gestorben sind die vielleicht, die meines Namens und Bluts.

DIE ALTE DIENERIN:

Bist eingeschworen, darfst an Vater und Mutter nicht denken.

GIRNARA:

Einsam wie vor der Geburt, einsamer noch, seit du kamst.

DIE SCHWARZE SKLAVIN:

Hört ihr es, die Herrin klagt aus dem Schlummer.

DIE JUNGE DIENERIN:

Die Fürchterliche, daß sie nicht ruft und sich zeigt!

DIE ALTE DIENERIN:

Die Arbeit tut! An den Rocken und spinnt, an die Töpfe und kocht!

DIE JUNGE DIENERIN:

Sag’ mir eines, du Wissende: Kam sie aus Mutterleib so mit dem fleischlosen Totenhaupt?

DIE ALTE DIENERIN:

Kam aus Mutterleib so. Mit dem fleischlosen Totenhaupt und der gesprenkelten Haut.

DIE JUNGE DIENERIN:

Schauerlich, sie zu sehen! Mensch nicht und Weib nicht und doch mit Stimme und Blick.

DIE ALTE DIENERIN:

Zehntausend Waisen ließ der König erschlagen im sakkischen Eichwald. Daher der Fluch.

DIE JUNGE DIENERIN:

Und half nicht Ahnenmesse und Feueropfer?

DIE ALTE DIENERIN:

Zehntausend Waisen lagen zerschmettert, als die Königin Sirdar in Wehen schrie.

DIE JUNGE DIENERIN:

Daher der Fluch, du Wissende, daher das Grauen.

DIE ALTE DIENERIN:

Ist unabänderlich, nützt kein Murren und Beten.

GIRNARA:

Wann endlich werden Worte schallen, die heilen, wann endlich wird der Abgrund leuchten?

DIE SCHWARZE SKLAVIN:

Hört ihr, die Herrin spricht, seht ihr, sie regt sich.

DIE ALTE DIENERIN:

Fort an den Rocken, fort an die Töpfe, fort an den Herd!

STIMME DES PILGERS:

Gib Kunde von dir, Lebendige in der Finsternis!

DIE SCHWARZE SKLAVIN:

Die Herrin erhebt sich und lauscht. Was begehrst du, Herrin Girnara?

GIRNARA:

Woher das süße Wehen? Woher die tröstliche Stimme?

DIE SCHWARZE SKLAVIN:

Die Wälder riefen mir zu. Die Tiere der Wälder schmeichelten mir im Traum.

DIE ALTE DIENERIN:

Drei Tage lang sah ich die Sonne in siebzehn Jahren.

GIRNARA:

Ein süßes Wehen war, eine tröstliche Stimme.

DER DÄMON ALS HUND:

Aus zehntausend Kinderleichen im sakkischen Eichwald hab’ ich die Augen geschlürft.

DIE JUNGE DIENERIN:

Wissende du, was ist dies? Laß mich hinaus! Was ist dies? Mir stirbt die Seele!

GIRNARA:

In die Leidensnacht hat mich der Vater verstoßen, als er die Schuld auf sich lud.

DIE ALTE DIENERIN:

Kann dir nicht auftun das Tor, kein Schlüssel ward mir vertraut.

DIE SCHWARZE SKLAVIN:

O das entfleischte Gesicht! Die gesprenkelte Haut unserer Herrin!

DER DÄMON ALS HUND:

Seelen der Väter und Mütter suchen im sakkischen Eichwald noch immer nach Kinderleichen.

GIRNARA:

Litt ich nicht ohne dich, Stimme der Angst? Schalle doch, tröstliche, wieder!

STIMME DES PILGERS:

Gib Kunde von dir, Lebendige in der Finsternis!

DER DÄMON ALS FLEDERMAUS:

Tiefer hinein den Stachel, tiefer in Dickicht und Nacht!

DER DÄMON MIT DEM SPIEGEL:

Lange nicht brennend genug, herunter, herunter zum Schmerz!

DIE JUNGE DIENERIN:

Wissende du, was ist dies? Ach, mich jammert mein selbst!

DIE ALTE DIENERIN:

Herrin, hast du Befehle? Die beiden vergehen vor Furcht.

GIRNARA:

Wälzt ihr noch Blöcke auf mich, ihr Abgesandten der Schwärze?

DIE ALTE DIENERIN:

Die Armen, sie bohren die Finger in Fugen der Steine. Sieh, sie vergehen vor Furcht!

DER DÄMON ALS HUND:

Schuldige zechen im Saal, Unschuldige wurden gemordet.

DIE ALTE DIENERIN:

An den Mauern grinsen Gespenster, die Luft hat giftige Zungen. Fort!

DIE JUNGE DIENERIN:

Es zischeln die Schatten, brenzlicher Qualm kocht aus den Mauern. Fort!

DIE SCHWARZE SKLAVIN:

Die Herrin hat kein Ohr für uns, Jfrids reden mit ihr. Fort!

STIMME DES PILGERS:

Nimm an die Lehre, Wahnbeladene in deiner Brunnentiefe!

GIRNARA:

Leidbeladene bin ich, mein Leid ist mir Sonne und Mond.

DER DÄMON MIT DEM SPIEGEL:

Dein Haar ist wie Pferdehaar, gesprenkelt ist deine Haut wie das Fell des Tigers.

GIRNARA:

Der mich wählte, hat mich verlassen, der mich gezeugt hat, kennt mich nicht.

DER DÄMON ALS FLEDERMAUS:

Tiefer hinein in den Schmerz, tiefer in hauslose Nacht!

GIRNARA:

Der mich wählte, ist ohne mich zum Fest gegangen. Wessen bin ich schuldig?

DER DÄMON MIT DEM SPIEGEL:

Deine Arme sind Spinnenarme, deine Augen sind wie die Augen der Kröte.

GIRNARA:

Wie erkenn’ ich die Schuld? Wer hat mich so verdammt?

DER DÄMON ALS FLEDERMAUS:

Tiefer hinein in die Qual! Tiefer ins Mark des schwärenden Lebens!

DER DÄMON MIT DEM SPIEGEL:

Dein Bildnis halt’ ich dir vor, Abscheu den Blinden noch.

GIRNARA:

Gäb’ es ein Feuer, auszubrennen die Brust vom Wissen der Welt!

STIMME DES PILGERS:

Leidbegnadete, die Stunde bricht an, wo das Herz sich dehnt bis zur Grenze des Leibes und überschwillt und die Mauer des Kerkers sprengt.

DER DÄMON ALS HUND:

Übelgeborne, dir ist verwehrt, zu sinnen Verwandlung.

GIRNARA:

Ist mir verwehrt, zu sinnen Verwandlung, so will ich mein Leiden lieben und den Siegreich-Vollendeten suchen.

DER DÄMON ALS FLEDERMAUS:

Irdisch-Gefesselte, laß dein Bemühen, denn jener wohnt in unauffindbaren Höhen.

GIRNARA:

Sink’ ich zum Grunde nieder, fühl’ und umschling’ ich das göttliche Wesen.

DER DÄMON MIT DEM SPIEGEL:

Mißgestaltete, hoffe nicht, die Seele ist eingegittert im Fluch.

GIRNARA:

So will ich trotz Kerker und Fessel wandern Meile um Meile, steigen Stufe um Stufe, erfahren Schmerz um Schmerz, alles Elend der Erde, alle Verzweiflung der Herzen, allen Sturm der Verdammten, schmecken die Tränen, lauschen den Seufzern der schuldlos Gerichteten, schuldlos Gemordeten, hingeben alles, was mein ist, alles, was mein noch werden könnte, letztes Gericht, letzten Lohn, letztes Wort der Gnade, bis innere Meeresstille mir den Erhabenen bringt.

GEISTERSTIMME:

Erst am Ende des Wollens gebiert sich die schützende Flamme.

DER DÄMON ALS HUND:

Was zwängt sich durch die Gewölbe? Hört ihr den silbernen Ruf?

GIRNARA:

So end’ ich zu wollen und frage nur, zu welchem Opfer ich noch gefordert, zu welcher Sühne ich noch bestimmt, zu welcher Einsamkeit ich noch verurteilt bin.

GEISTERSTIMME:

Erst am Ende des Fragens beginnt das heilige Wissen.

DER DÄMON ALS FLEDERMAUS:

Was zwängt sich durch die Gewölbe? Seht ihr den Scharlachschein?

GIRNARA:

So end’ ich zu warten und harre auf süßeres Dasein, leibesledig und stumm.

GEISTERSTIMME:

Erst am Ende des Harrens erfüllt sich die höhere Sendung.

DER DÄMON MIT DEM SPIEGEL:

Was zwängt sich durch die Gewölbe? Spürt ihr den weltlosen Hauch?

GIRNARA:

So ruh’ ich in gläubiger Ruhe, nicht wollend, nicht fragend, nicht harrend.

GEISTERSTIMME:

Ruhe in gläubiger Ruhe, mit all deinen Sinnen bereit.

DER DÄMON ALS HUND:

Mit Scharlach färbt sich die Kuppel, es färbt sich der Estrich, ihr Brüder, entflieht!

DER DÄMON ALS FLEDERMAUS:

Es zittern die Quadern, gebietende Flamme steigt auf, ihr Brüder, entflieht!

DER DÄMON MIT DEM SPIEGEL:

Ich seh’ ihn nahen, den Leiter der Männerherde, den Meister der Götter und Menschen, ihr Brüder, entflieht!

DER DÄMON ALS HUND:

Es naht der Erwachte, naht der Erhab’ne, naht der Vollkommene!

DER DÄMON ALS FLEDERMAUS:

Es naht der Kenner der Welt, der Wissens- und Wandelsbewährte!

DER DÄMON MIT DEM SPIEGEL:

Es naht der Herrliche, der Siegreich-Vollendete kommt!

ALLE DREI:

Ihr Brüder, entflieht!

GEISTERSTIMME:

Die Unreinen meiden seine Bahn, die Schatten vergehen vor ihm.

STIMME DES PILGERS:

Fahr’ ein zur inneren Meeresstille, Neubeseelte, Wiedergeborne!

GIRNARA:

O lasurfarbenes Haupt! Du bist in der Welt gegenwärtig, erscheinst sichtbar vor mir.

DER SIEGREICH-VOLLENDETE:

O Königstochter Girnara, ich weiß, daß deine Gedanken rein sind und von inniger Hochachtung beseelt.

GIRNARA:

O Antlitz unverhüllt! O ruhevolles Auge!

DER SIEGREICH-VOLLENDETE:

Dein Haupthaar ist sanft geworden in dieser Stunde, und gefärbt wie Lasur.

GIRNARA:

O golden strahlender Leib! Flammengegürtete Hüfte! Entzücken ist größer als Schmerz je war.

DER SIEGREICH-VOLLENDETE:

Deine Arme beben in neuer Wohlgestalt, deine Augen sind wie Sterne beim Aufgang.

GIRNARA:

In deiner ganzen Herrlichkeit zeig’ dich mir, Erhabener, nur für eines Dankes Dauer, weil du da bist, weil die Welt dich besitzt.

DER SIEGREICH-VOLLENDETE:

Freudig bewegt, sei heiter; heiteren Herzens, sei schön am Leibe; schön am Leibe fühle Seligkeit, der Beseligten Gemüt wird einig.

GIRNARA:

Ich bin’s und weiß es: des Beseligten Gemüt wird einig.

GEISTERSTIMME:

Das Schwanken hat er verworfen, der Ungewißheit ist er entronnen, er zweifelt nicht am Guten, vom Schwanken befreit er sein Herz.

GIRNARA:

Entschwindest du mir schon, Erhabener?

GEISTERSTIMME:

Des Beseligten Gemüt wird einig.

GIRNARA:

Entschwinde mir noch nicht, Seliger, der zu beseligen vermag.

DER SIEGREICH-VOLLENDETE:

Nimm an das Kleine, ans Geringe wende dich gern; und wenn du die Wege der Lastträger gehst, so beuge dich nieder und küsse ihre Spuren; und liebe; ohne Maß sollst du lieben; den, der neben dir keucht und den, der neben dir jauchzt, und den, der unterm nassen Mantel geht, und den, der auf goldener Stufe steht; und schaue; schau die vielen Dinge der Welt; liebe dein Auge, wenn es schaut, schau die Sterne, schau die Rinder; schau die Weisen, schau die Blumen; gib dich hin und du wirst sein; sei verloren und du bist schön: des Beseligten Gemüt wird einig.

GIRNARA:

Entschwunden ist er mir. Die Irdischen kommen, die Irdischen öffnen das Tor.

STIMME DES PILGERS:

Anders ist das Leben, anders der Leib. Heil dir, Siegreich-Vollendeter!

DIE ALTE DIENERIN:

Fremde Ritter haben das Tor geöffnet.

GIRNARA:

Dort ist Glanz gewesen, dort war Licht.

DIE ALTE DIENERIN:

Gnade, Prinzessin, wie bist du schön! Herrliche, wie bist du schön!

DER ERSTE RITTER:

Heb’ empor die Fackel! Finster ist’s im Zimmer der Prinzessin.

DER ZWEITE RITTER:

Mir bangt vor unserm Tun, unbesonnen scheint mir’s und strafwürdig.

DIE JUNGE DIENERIN:

Die Herrin ist schön! Unfaßlicher Zauber hat sich begeben.

DER ERSTE RITTER:

Siehe, sie ist schön! Verborgen ward sie den Menschen, weil sie so schön ist.

STIMME DES TORWARTS:

Verbrechen geschah! Fremde Ritter haben das Tor geöffnet.

DER ZWEITE RITTER:

Sie ist schöner als die Schönsten des Landes. In ihrem Antlitz ist die Seele der Engel.

DER HÖFLING:

Was habt ihr getan, Unsinnige, das verbotene Gewölbe betreten!

GIRNARA:

Kommt mein Gemahl denn nicht, um mich zum Feste zu holen?

DER ERSTE RITTER:

Deine Schönheit, Herrin, ist wie die seltenste Blüte im Mangohag.

GIRNARA:

Kommt mein Gemahl nicht bald, mich liebreich zu begrüßen?

WÜRDENTRÄGER:

Verbrechen geschah? Wer frevelte wider des Königs Gebot?

SIHOS STIMME:

Wahrer Traum beginnt. Licht schwillt auf.

STIMMEN:

Weh uns! Weh uns!

GIRNARA:

Nahet nicht mein Gemahl? Soll ich nicht Schmuck anlegen für ihn?

STIMMEN:

Heil uns! Heil uns!

STIMMEN DER DREI DIENERINNEN:

Ein Wunder hat sich begeben, unfaßliches Wunder im Hause.

DER ERSTE RITTER:

Ich beuge mich, Herrin, vor dir, ich beuge mich vor deiner Schönheit.

DER ZWEITE RITTER:

Du bist im holdesten Schmuck, Herrin, wenn du gehst, wenn du blickst.

WÜRDENTRÄGER:

Herrlich schön ist die Herrin! Ein Bote eile zum König!

SCHÖNE DAME:

Ist es wahr, die Prinzessin ist schöner als die Schönsten des Landes?

SIHO:

Strahl der Ahnung, wiesest du mir den richtigen Weg?

STIMMEN:

Heil uns! Heil uns! Ein Wunder hat sich begeben!

GIRNARA:

Bist du gekommen, mein Herr? Ist deine Stirne entwölkt?

HÖFLING:

Mit rosigem Flor bedecken sich die Gewölbe, blühender Glanz umflutet die Kuppel.

WÜRDENTRÄGER:

Herein ihr alle mit Fackeln und Lampen, daß Überfülle des Lichtes wird!

SIHO:

Nieder zur Erde, Wunderbare, vor dir, mit der sich Wunder begab!

WÜRDENTRÄGER:

Herein, ihr alle, bewillkommt die Herrin. Nieder zur Erde, die Köpfe geneigt!

STIMMEN:

Heil uns! Heil uns! Der König! Der Herr!

HÖFLING:

Die Drommeten verkünden die Ankunft des Königs, dreiunddreißig Drommeten!

WÜRDENTRÄGER:

Nieder zur Erde, die Köpfe geneigt!

DER KÖNIG:

Boten riefen mich her, Unglaubhaftes raunten sie mir in den quälenden Schlummer.

SIHO:

Sie ist wie eine Göttin, Herr, wie die seltenste Blume im Mangohag.

GIRNARA:

Göttin bin ich mit nichten; Mensch und diene den Menschen. Blume nicht: Leib, der der Liebe gehorcht.

DER KÖNIG:

Du warst ein Schrecken und Fluchbild sterblichen Augen: Wie bist du schön geworden?

GIRNARA:

Der Siegreich-Vollendete hat sich mir gezeigt.

DER KÖNIG:

So ist er herabgekommen, der Göttliche, und hat Freude geschenkt?

STIMME DES PILGERS:

Fern zieht er hin, der Siegreich-Vollendete, entraten der Paarung, fern dem gemeinen Gesetze.

DER KÖNIG:

So ist er herabgekommen, der Sanfte, zu lösen verjährten Fluch, die bereute Untat zu nehmen vom quälenden Schlummer, auszugleichen das Übel und Freude zu schenken, das Böse zu heben von der wissenden Seele?

DER PILGER:

Des Beseligten Gemüt wird einig.

SIHO:

Hebe mich empor zu dir, Gewordene; berührend weihe den dir Gewordenen.

STIMMEN ALLER:

Hebe ihn zu dir empor, Gewordene, berührend weihe den dir Gewordenen. Des Beseligten Gemüt wird einig.

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VERLAG ED. STRACHE

WIEN PRAG LEIPZIG

[Transcriber's Note: After proofreading on PGDP-EU had been completed, the text has been compared to another eText version, based on the same edition of the book prepared by Marina Lukas for the »Projekt Jakob Wassermann«. This resulting eBook is thus believed to be free of transcription errors.

On page 40, Jfrids is possibly a misspelling for Ifrids. However, as the word is quite uncommon in German, I decided to stay true to the printed book and keep the original spelling.]

Explore with AITake your curiosity a little further.

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