Note 215 — Anmerkungen.
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Jo(h)le = Wein (Rebensaft) kommt noch vor in der Verbdg. gesicherter Jo(h)le = Glühwein, Punsch, und in den folgenden Zusammensetzgn.: Jo(h)lesore = Weinfaß, Jo(h)leglansert = Weinglas od. -flasche, Jo(h)lekitt, -spraus, -schnall, -stöber = Weinhaus, -rebe, -suppe, -stock. Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): W.-B. des Konst. Hans (G’finkelterjole = Branntwein [vgl. dazu oben „Einltg.“, S. 28]); Pfulld. J.-W.-B. 346 (Jole = Wein); Schwäb. Gaun.- u. Kundenspr. 77 (ebenso); Schwäb. Händlerspr. 488 (Jole od. Jôli [in Pfedelb. (214): Jole od. Säftlingsjole] = Wein; vgl. 484]: Stielingsjôle [eigtl. „Birnenwein“] = Most); vgl. auch Pleißlen der Killertaler 435 (Jôle od. gwanter Jôle = Wein) u. Metzer Jenisch 217 (Jole = Wein). Die Form Joli hat schon das Basl. Glossar v. 1733 (202). Die Etymologie ist unsicher; nach Fischer, Schwäb. W.-B. IV, Sp. 103/4 (unter „Jole“, Nr. 1) handelt es sich vielleicht um eine der zahlreichen rotw. Verunstaltungen des hebr. jajin = Wein (s. darüber Näh. bei Weber-Günther, S. 156; vgl. auch A.-L. 550 u. Günther, Rotwelsch, S. 81).