Note 1064 — Anmerkungen.
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Diese Zusammensetzung bedeutet wörtlich „Schlafhaus“, zu Schlummer = Schlaf (das in Wittichs Vokab. nicht angeführt ist) bezw. dem Zeitw. schlummern (das zwar im W.-B. in der Form schlummere enthalten ist, jedoch nicht unter „schlafen“, sondern nur unter dem weiteren Begriffe „liegen“) u. Kitt = Haus (s. Abort). Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunerspr. 98 (Schlummer = Schlaf, schlummern = schlafen); Schwäb. Gaun.- u. Kundenspr. 76 (schlummern = übernachten; Schwäb. Händlerspr. 485 (schlummern = schlafen). Über weitere Belege im Rotw. s. Näh. bei Weber-Günther, S. 179/180 (wo jedoch die Bemerkung, daß in den Quellen das Hauptw. Schlummer früher als das Zeitw. schlummern auftrete, zu berichtigen ist, da — ganz abgesehen von dem alten gleichbed. slöm im Ndd. Lib. Vagat. [78] — auch die Form schlummern schon im W.-B. von St. Georgen 1750 [218] als rotw. Vokabel vorkommt, während Schlummer sich m. Wiss. zuerst im Hildburgh. W.-B. v. 1753 ff. [231] findet). Ebds. auch Näh. über die Etymologie des Wortes, das aus den deutsch. Mundarten, insbes. dem niederdeutsch. Sprachgebiet, übernommen sein dürfte; vgl. auch Pott II, S. 17 u. Kluge, Unser Deutsch, S. 81 vbd. mit Et. W.-B., S. 403 (unter „schlummern“) u. Weigand, W.-B. II, Sp. 738 (unter „Schlummer“). Über den Ausdr. Schlummerpech = Schlafgeld (bes. in d. Kundenspr.) s. Groß’ Archiv, Bd. 33, S. 279, Anm. 1.